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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1882-01-01 · Heft 6 · p. Seite 283

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
31 (1882)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1882-01-01
Page
Seite 283 (sequence 8)
Language
German
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Bevue dos etudes.juives. 280 vom Himmel auf die Erde herabzufleheu vermögen. Eliah selbst hat dies zu wiederholten Malen gethan II Reg. 1, 10, ebenso Salomo II. Chron. 7, 1. Das einzige Mal auf dem Berge Karmel hat sich nur sichtbarlich ausgethan, von welcher Beschasfenheit diese Flamme ist, daß sie zugleich ißt und trinkt. Das Feuer des Eliah bezeichnet also das Höchste was in dieser Richtung der fromme und gerechte Mensch aus Erden auszurichten vermag, Nicht anders scheint es sich mit dem Feuer des Gabriel zu verhalten; es umfaßt dieser Begriff das himmlische Feuer, deffen vorzüglichster Repräsentant Gabriel ist. Wol war er nur ein einziges Mal nach Pessachim 118 a in Handlung getreten, aber gerade an derselben Stelle wird unnüttelbar vorher berichtet, daß er in der gleichen Weise für Abraham bei dem Feuerofen des Nimrod eintreten wollte, von Gott indeß hierbei abgewiesen wurde. Gabriel, als Fürst und Herrscher des Feuers, stellt daher das himmliche Feuerelement dar. — Auch die Ableitung der einzelnen talmudischen Reihen aus dem Parallelismns mit dem Bundehesch befriedigt nicht und es scheint, als wenn der Autor diesen Parallelismns für das Einzelne zu stark accentuirt, was namentlich bei dem Altarfeuer zu einer überaus gezwungenen Erklärung führt. Wir glauben dagegen, gerade hier ein lehrreiches und treffendes Beispiel vor uns zu haben, wie die Rabbinen einen Grundgedanken, beu sie anderwärts entlehnten, in freier, selbstschöpferischer Weise nach ihrem Sinn vertieften und umgestalteten. Nur der Kerngedanke, das Eintheilungsprinzip nach Essen oder Trinken, wird acceptirt; das gewöhnliche irdische Feuer, das sich den Sinnen unabweisbar aufdrängt, mußte na׳- türlich beibehalten werden, wird jedoch zugleich für das erkannt, was es ist, als die letzte, unterste Fenerordnung, von der man Midrasch zu Schir Haschirim 2,5: ר״א סטמנ׳ באשישות סמכוני באשוח הרבה וב׳

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