Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 31 (1882)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Karäische Studien
- Date
- 1882-01-01
- Page
- Seite 273 (sequence 6)
- Language
- German
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Karäische Studien. 272 /Ä rischen Gegenden zu Gesichte bekommen hat, von dem ihm sein ׳ leiblicher Brüder und Schüler הו^ בלי* erzählte, daß er ihn ׳ . 1496 daselbst gesehen hätte■י),' ist nicht bestimmt zu ermitteln. ' Das alte, defecte Exemplar des אשה״ב, das Sabbathai und ׳ Kaleb gekannt, war kein Umeum für die gesammte karäische Diaspora, sondern nur für die byzantinischen Kreise *). , ') Kalebs Worte (x. 1 col. c tmb d) lauten: והנר, אמאלהים יזכני להניע בירי ספר שלם ממחלתו כפי מה שספר לי אחי תלמידי בן אבי ואמי יהודה בלי יצ״ו שנמצא בגלילות כזריא שראה שמה בשנה העברה היא שנת רנ״ו לפרט האלף הששו שראהו שלם, אבאר אז ביחור. *) Steinschneiders Vermuthung, daß Cod. Warn. 17 derselbe sei, der Kaleb Afendopolo bei seiner Ausarbeitung des נהל אשכל Vorgelegen habe, spricht für sich selbst; denn die Daten stimmen in diesem Falle vortrefflich; gleichwvl habe ich gegen diese Jdentificirung einen sehr begründeten Argwohn. Von dem Codex nämlich, der dem Kaleb vorlag, bezeugt dieser (Ed. p. 7 col. d) nach Inhaltsangabe vom Alph. 337 : והנר, חסר ההעתק מאלפ״א בית "א זו שבע אותיות מסופה, גם חסרה האל פ" א בית״א של״ח ואות .י־ו״ד ור\א משם המחבר ז״ל שהוא יהודה, והנה עד סוף הדבור הזה שהוא עד אלפ״א בית״א, של״ט תחלה דבור לא תגנוב מוציא שמו בראשו פרקים עם מלות אחיות, והם יהודה בן אליהו הרסי האבל - . . Daß die Edition hier wörtlich mit dem handschriftlichen נהל אשכל übereinstimme, weiß ich aus einer brieflichen Mittheilung Harkavy^s. Kaleb muß demnach in dem ihm vorliegenden Codex des Sabbathai 7 Buchstabenstrophen des 337. Alph., das ganze Alph. 338 und zwei Buchstabenstrophen aus dem folgenden akrostichischen Namenszuge nicht vorgefunden haben. Im Leydener Codex dagegen finden sich diese Purtieen vollständig, wie mir Herr Prof, de G o eje mittheilte, und nur wenige Varianten in den vielen griechischen Worten unterscheiden seine Lesarten von denen des Wiener Codex. Also in seiner gegenwärtigen Gestalt kann der Leydener Codex, auf dem Sabbathai als Schreiber genannt ist, dem Kaleb nicht Vorgelegen haben. Darf nun angenommen werden, Sabbathai hätte zweimal den אשה״ב abgeschrieben, einmal mit den Lücken im 337. Alph. u. ff., und ein späteres Mal —1482 -— ohne diese Lücken? Dies scheint uns sehr unwahrscheinlich. Denn der um 1497 in derselben Gegend schreibende Afendopolo hätte da nicht klagen können, es gäbe bei ihnen kein anderes Manuscript des אשה״ב, als das uralte, das Sabbathai copirt habe. Oder hat ein Späterer die Lücken — aus einem anderen Codex — ergänzt? Dies scheint auch nicht der Fall zu sein; denn es Graetz-Frankl, Monatsschrift XE. «. 18