Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1882-01-01 · Heft 5 · p. Seite 228

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
31 (1882)
Issue
Heft 5
Article
Die Agada der Tannaiten
Date
1882-01-01
Page
Seite 228 (sequence 21)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2829132-2829556-2829562-2873496--20937-2873538
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

228 Die Agaba bet Tannaiten. 7. Elierrr b. Jakob, Ein Tannaite, der zu den ältern Schülern Akiba's gerechnet wird, aber eher sein College und Zeitgenosse war, S i m o n t e n 31 zzat erzählt, er habe in Jerusalem eine Rolle mit genealogischen Verzeichnissen gefunden, auf der unter andern Bernerküngen auch die zu lesen war, daß die Mischna des Eliezer b. Jakob ein Mäßlein nur, aber rein" fei, das ist die von ihm gelehrten Traditionen gering an Zahl, aber gesichtet und zuver» lässig seiend) Dieses Zeugniß und manche andere Momente machen die Existenz eines in die letzte Zeit des Tempels gehörenden und die Zerstörung des letztem überlebenden,Gesetzeslehrers, Eliezer b. Jakob mit Namen, zu einer unbestreitbaren Thatsache.^) Es ist aber meist schwer zu entscheiden, in welchem Falle er und in welchem׳ sein jüngerer Namensgenosse *) aus der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts als Urheber der unter diesem Namen überlieferten Aussprüche anzunehmen sei. In Folgendem seien diejenigen zur Schriftauslegung gehörenden Sätze zusammengestellt, welche man mit großer Wahrscheinlichkeit , oder Gewißheit El. b. Jakob, dem Aeltern zuschreiben darf. In der Halacha sind es besonders die auf den Tempel und seine Einrichtungen sich beziehenden Traditionen, welche dem ältern >) Jebamoth 49 b 'Pli 2P ראב״י WD.;; j^anM 73f., Weiß II, 167, Brüll 71 ff., Derenbourg 374. — Graetz ignorirt in seiner Geschichte den ältern Elier er b. Jakob gänzlich und schreibt die Traditionen über den Tempel dem jüngern zu, G. d. Juden IV, 201. Frankel will auch für diese Namensgenoffen denselben Unterschied durchführen, mit dem er die beiden Eleanar b, Zadok von einan- ,der scheidet; doch gilt auch hiervon das oben S. 216, Anm. ö Ende Bemerkte. Schwerlich darf man zwischen den beiden El. b. Jakob ein gleiches genealogisches Verhältniß annehmen, wie es oben für die beiden El. b. Zadok nachgemiesen wurde.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.