Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 30 (1881)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1881)
- Article
- Meir b. Simon und seine Schrift Mischemeth Mizwa
- Date
- 1881-12-01
- Page
- Seite 566 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2829132-2829542-2829555-2873247--20659-2873294- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
566 Mett b. Simon und seine Schrift Milchemeth Mizwa. ■1 kann, so daß etwas im Namen des einen citirt wurde, was thatsächlich dem andern gehörte. Für die Verschiedenheit beibet spricht der Umstand, daß dieselben bei älteren Autoritäten neben ' einander genannt werden, so bei Necanati Commentar Abschnitt ־ והוא (ר׳ יצחק סגי נהור) מסרה לשני תלמידיו האחד ר׳■ : נשא עזרא שפי' שהיש והאחד ר׳ עוריאל ואחריהן נמשכה להרמכ״ן ז״ל, bei Salomo da Piera in seinem Divan ms. in einigen satirischen Versen über die beiden Kabbalisten עזרא ועוריאל, v. S. Sachs in הפליט p. 48 und Ersetz a. a. O. p. 447, bei Schemtob Jbn Gaon in רבי עזרא ורבי עוריאל מגיחנה חכרו פירוש ההנדות : כדי אהרן על סי הקבלה והוסיף ר׳ עזרא לחבר פירוש התפלות, v. Ersetz a. a. O. p. 445, in Cod. Parma 115־• (v. H. B. VIII, 149): פירוש 0 ,התפלות מהיר עזריה ו״ל שהיה מקובל עם חתנו ר׳ עוריאל. dagegen ארחות חיים II, p. C d: וכן כתב ה״ר עזריאל ז״ל בסי התפילות שעשה ע*ד הקבלה, daraus wohl die Citate des Asriel in Cod. Münch. 221, v. Cat. p. 7G. Anßer diese)» Commetitare verfaßte derselbe noch andere kabbalistische Schriften (v. Jelliuek a. a. O.) , darunter eine Abhandlung über die Sefiroth in Fragen und Antworten (פירוש עשר מפירות ed. Berlin 1850 zusammen mit ררף אמונה des Meir Gabbai und früher ed. Warschau 1708) und einen Commentar zum Hohenliede, der fälschlich Nachmani zugeschrieben wurde und auch unter dessen Namen erschienen ist (Altoila 1763 in einer ganz corrupten und durch Einschiebsel entstellten Ausgabe). Asrielö Autorschaft ist erwiesen (v. Jellinek a. a. O. und Cat. Bodl. 756, vgl. Salfeld in Magazin VI, p. 41). Zwischen der Abhandlung über die Sefiroth und dem Bahir ist nicht der geringste Zusammenhang, zeigt sich keinerlei Verwandtschaft. Der Bahir ist eben ganz und gar aggadisch gehalten und redet die Sprache des Tanaiten Nechunja. Dis Sefiroth und ^was damit znsammenhängt, werden nur aphoristisch besprochen, wie es dem Charakter der Aggada angemessen