Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 30 (1881)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1881)
- Article
- Meir b. Simon und seine Schrift Mischemeth Mizwa
- Date
- 1881-12-01
- Page
- Seite 558 (sequence 5)
- Language
- German
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558 Mir b. Simon und seine Schrift Milchemctb Mizwa. Ansichten auch in den anderen von ihm verfaßten Schriften, wie in den Commentaren zum H o h e n lie d e, zu Ko hele th, dem B n ch e I e z i r a und den H s ch a I o 1 h. Das Milchemeth Mizwa, datirt vom Jahre 1245, aber das darin erwähnte Sendschreiben ist um mehrere Jahre früher, etwa in die dreißiger Jahre anzufetzen. Um diese Zeit tauä)te jedenfalls der Vahir zuerst in der Provence auf verbreitet und nach Ansicht des Me'ir b. Simon von dem ungenannten Verfasser der obenerwähnten Commentare verfaßt. Diese Ansicht erfordert eine eingehende Prüfung und Untersuchung des Buches Bahir, um das Zeitalter, in dem es entstanden ist, zu begrünzen. Daß es nicht von dem Tanaiten N a ch n n j a b. H a k a n a (ca. 80) herrühre, braucht kaum bewiesen zu werden. Werden doch darin jüngere Amoräer angeführt, so u. A. Rech u m a i (p. 2a) wohl Nich u m a i ein Zeitgenosie von Nabina und R. Aschi (v. Juchasin ed. Filip. j>. 188), N. Bu n (p. 2 a, v. Juchasin p. 119 und Frankel טמא היחשלטי p. 67), Berechja, wohl der spätere dieses Siamens, der im Midrasch oft vorkommt (p. 2 a v. Frankel a. a. O. p. 69) Ahilai (p. 6 b אהלהא l. אהילאי v. Juchasin p. 107) und Levitas b. TabrnS (p. 2b: on2v p לויטס ders. in Genesis Nabba Auf. לולינא בר טברין in Pessikta Äbschn. Parah corrrimpirt לולאני בר שווי v. ed. Bub er p. 39, Anm. und wohl identisch mit לר בר טבאר׳ in Juchasin p. 163). Nechunja b. H a ka na ist hier lediglich eine vorgeschobene Persönlichkeiterst in der uachtalmudischen Zeit, zuerst in den He ch a l o t h , deren Abfasiuug in die gaonäische Zeit fällt, ' zum Mystiker gestempelt und später zu einem der Hauptträger der Kabbala gemacht,״denk-, mau verschiedene mystische Schriften, darunter auch den Bahir vindicirte (v. Cat. Bodl. p.2056). Man hat von ׳kabbalistischer Seite sich bestrebt, die'Lehre des Bahir im Talmud׳ und in' den Midraschim wiederzusinden (v. Orient a. a. Or p. 226), um dadurch den Bahir als alt zu