Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 30 (1881)
- Issue
- Heft 11 (November 1881)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1881-11-01
- Page
- Seite 520 (sequence 6)
- Language
- German
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520 Recension. Anm. a) schnell gesprochen, tritt vorn (לפנים) ans Wort mit dein nach dein Wortende (לאחות) gerichteten Unterstriche." Die dann folgende Strophe, wozu in AA. k und 1 nur Worterklärungen gegeben werden, bedarf gleichfalls der Erläuterung. Ihr Wortlaut ist: שמיני הוא טרם, נדחה כשתי אצבעות כפרם, אחד כאחד בקרם, מחוכר כלי הרם, Sinn: ״Der achte Disjunktiv ist Teres, abgeschnellt mit zwei Fingern, die inan aufreißt, nachdem sin Fiitger an den andern (etwa der Zeigefinger an den Daumen) in Fornt einer Schleife fest ohne Zivischenraum gelegt worden ist." Die Rede ist wiederum von den aus P e t a ch j a ' s טבוב (ed. Altona fol. Ga) bekannten Fingerzeichen des Lehrers. — S. 30 Z. 11 ist das Wort כ״ף ausgefallen; cs muß offenbar heißen וכל כ״ף אחר ויהי רפי לעולם; vgl. Ibn B a l a m' s טעמי המקרא ed. Paris 2 b Z. 4: ויש כפיץ הכאות אוצי ויהי כראש התיכה. — S. 35 Z. 13 heißt es vom hebräischen Futur: וכאשר תהיה מחור. ומדמה תאמר ידבר ידברו תדברנה. Die unter i gegebene Erklärung für מחוה ״ ומדמהerzählend und vergleichend" ist in Bezug auf das zweite Wort hier jedenfalls nicht passend; eher: ״aussagend (Indikativ) und vermuthend (also nicht thatsächlich, soiidern etwa Potentialis oder Wunschform)". Eine gewisse Ungleichheit in der Behandlung dunkler Stellen ivird vielleicht den Anfänger zuweilen irre machen. Die in den Nachträgen (S. 86 Z. 13—15. 28. 29) gegebenen Erklärungen setzeti Leser voraus, für die der den Text begleitende Contmentar durchaus uitzureichend ist, da hier nur minder bekanitte Ausdrücke uitd Diiige, und zwar unvollständig erläutert werden. Einen ausdrücklichen Hinweis auf die Unverständlichkeit des Textes enthält der Coutmentar nur an Einer Stelle (S. 60 Anm. b). Hierdurch kann der minder eingeweihte Leser leicht zu der Meinung verleitet werden, alles Andere sei entweder vollständig erläutert oder gar nicht schwierig. Allerdings ist die richtige Grenze für das Nothwendige und Entbehrliche hierbei zu finden