Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 30 (1881)
- Issue
- Heft 11 (November 1881)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1881-11-01
- Page
- Seite 518 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2829132-2829542-2829554-2873180--20603-2873233- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
S18 Recension. ■t auf Moscheh ben Ascher beilegen : denn in der That paßt dieser entbehrliche und in den anderen Quellen fehlende Vers sonst nicht als Ueberschrift des Ganzen, da schon nach dem ersten darauf folgenden Satze die Besprechung der übrigen biblischen Bücher mit Josua beginnt. — Ein anderer Abschnitt, der in der rabbinischen Bibel von 1517 in Ben Aschers Dikduke hateamim ist ausgenommen worden, wird seines jüngern Ursprunges wegen ausgeschlossen (S. XVI f.). Dagegen wird nachgewiesen, welche Stücke die anderweitig bezeugten Ansichten Ben A s ch e r' s enthalten und ihm unbedenklich zugcsprochen werden können (S. XVII, 3) und welche Stücke den eben genannten gleichzustellen verstattet ist (S. XVII, 4). Im vierten Abschnitte der Einleitung (S. XVIII ff.) endlich werden die 4 Druckwerke und 20 Handschriften ansgezählt und charakterisirt, welche der neuen Ausgabe zu Grunde liegen, unter Angabe des Inhalts und der Reihen folge der in Betracht komnienden Lehrstücke und Mittheilung interessanter Partien ans dm Handschriften. Nach Beendigung der Einleitung wird eine kurze Uebersicht des In- Halts gegeben, worauf dann der Text mit den durch Zahlen und Buchstaben kenntlich unterschiedenen drei Arten von Anmerkungen von S. I--77 folgt. Zum Schluffe fülleir Nachträge von S. 78—86 und drei Register von S. 87—65 den Rest des Buches. Die Aufgabe, welche die Herausgeber sich gestellt haben, durch gegenseitige Ergänzung und Berichtigung einer ansehnlichen Menge handschriftlicher Quellen und gedruckter Sammlungen einen lesbaren Text des Ben Ascher zugeschriebenen Werkes niit den erforderlichen Nachweisungen zu liefern, haben dieselben in der Hauptsache vorzüglich gelöst. Das nunmehr zugängliche alte Schriftwerk verdient es von jedem des Hebräischen kundigen Theologen angeschafft und studirt zu werden.