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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1881-10-01 · Heft 10 (Oktober 1881) · p. Seite 447

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
30 (1881)
Issue
Heft 10 (Oktober 1881)
Article
Meir b. Simon und seine Schrift Milchemeth Mizwa
Date
1881-10-01
Page
Seite 447 (sequence 4)
Language
German
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Melr b. Simon und seine Schrift Milchemcth Mizwa. 447 dötermiua Charlemagne & user de taut de generosit6 envei's les juifs, dit le ronian de la fondation du monastere de la Grasse, fut ua Sentiment de reconnaissance; il youlut ainsi les r6compenser de leur d&narclies et de leur devoument L 8a cause. ״In dem Archive der Abtei de la Grasse, sagt Du Möge, (MGmoire de la’societts de antiquaires de France t. VIII p. 341), befand sich vor der Revolution eine Handschrift, in der berichtet wurde, daß unter der Herrschaft Karls des Großen ein König der Juden, der von dein Propheten Daniel abstammte, in Narbonne einen Stadttheil besaß, und daß derselbe um 791 zu Karl dem Großen eine Gesandtschaft von zehn Israeliten unter Leitung des reichsten Israeliten Isaak gesandt habe. Die Gesandten boten dem Könige 70000 Mark Silber für das Recht, in Narbonne einen eigenen König zu haben. Karl der Große räumte ihnen dieses Recht ein und gab ihnen einen Stadttheil." ״Mehr als eine Urkunde, bemerkt Port (Histoire du commerce maritime de Narbonne p. 168), spielt aus die Zeiten an, wo die Stadt zwei Könige hatte, einen Sarazenen und einen Juden. Vielleicht, meint er, habe Karl der Große oder Pipin die Stadt Narbonne nur mit Hülfe des einen Königs erobert." Zu bedauern ist es, daß er diese Urkunde nicht namhaft macht. Saige (a. a. O. p. 42), der die Geschichte der Juden von Lauguedoc gründlich durchforscht hat, führt dieses Factum an, aber er weiß von keiner Urkunde, die es bestätigte, sondern weist blos auf den oben genannten roman de Philomena hin. Wir kommen also immer auf dieselbe Quelle zurück, die manches Sagenhafte enthält. Der genannte Isaak beruht offenbar auf einer Verwechslung mit dem Juden gleichen Namens, den Karl der Große einer Gesandtschaft an den Chalifen Harun Alraschid beigegeben hat (v. Graetz Gesch. V, p. 221 aus Eginhard, Ännales in Pertz Monumeata Germaniae I, p. 100, 353). Von einen!

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