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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1881-05-01 · Heft 5 (Mai 1881) · p. Seite 209

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
30 (1881)
Issue
Heft 5 (Mai 1881)
Article
Über yisa
Date
1881-05-01
Page
Seite 209 (sequence 3)
Language
German
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Ueber עיסה. 209 derselben fern zu halten '). Denn eine in diese Klaffe hinein verheirathete Frau war ja für das Priestergeschlecht für immer verloren, und selbst wenn sie Wittwe wurde, kehrte dieselbe nur als חללה in ihr Vaterhaus zurück und war daher auch dann unrein für eine priesterliche Ehe. Es war nicht etwa ein gesuchtet oder überskrupuloser Zweifel, wofür die späteren Commentatoren in ihrer Nathlosigkeit nach wunderlichen Gründen spüren, sondern eine absolut nothwendige Consequenz der später noch von Nabbi Jehuda vertretenen Ansicht über die Proselyten, daß auch eine Jssahwittwe für priesterlich unrein gehalten werden mußte. Wurde die dritte Volksklaffe, die der Jffah, nach Afrikanus geradezu Proselyten genannt und jedenfalls wie Proselyten behandelt, so ivar es ja naturgemäß, daß man auch eine Jffahwittwe einer Proselytenwittwe gleichstellte. Da nun nach Nabbi Jehuda, dessen Ansicht ja in dieser Zeit die herrschende war, die Wittwe eines Proselyten eine חללה und daher zur Ehe mit einem Priester unfähig mara), so mußte auch di« Wittwe eines Mannes von der prosclytisch durchzogenen und durchmengten Jffahklaffe für,®סולר לכהונה erachtet werden. Erst die Meinung des Nabbi Elieser b. Jakob konnte und niußte nach dieser Seite für die Jffahwittwe Wandel schaffen. Nach diesem waren zwar die Töchter absolut proselytischer Abstammung noch immer unfähig für eine Priesterehe; aber derselbe hatte doch den bedeutenden Schritt gethan von den! Proselyten den peinlichen Makel des חלל abzunehmen. Nach N. Elieser b. Jakob ist also di« Tochter eines Proselyten *; Kctubot 12 a m ביד*! דין על כהנים היו גובין לבתולה ארבע מאות, J. das. 12 b wonach diese Bestimmung auch für die!משפחודז המיוחסוד־ בישראל theilweise Gel tung hatte. *) Es folgt dies als selbstverständlich aus der Ansicht des Rabbi Jehuda. Wenn ein נר ein הלל ist, so muß besten Frau eine חללה sein.' Die Gemara Kidduschin 78» sagt dies übrigens ausdrücklich! ורבי יהודה נר נמי בוסל בביאתו. «»««tz. XXX, (. 14

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