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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1881-04-01 · Heft 4 (April 1881) · p. Seite 150

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
30 (1881)
Issue
Heft 4 (April 1881)
Article
Das Land "Hagar" in der hebräisch-mittelalterlichen Literatur
Date
1881-04-01
Page
Seite 150 (sequence 6)
Language
German
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150 Das Land ״Hagar" iu der hebräisch-mittelalterlichen Literatur. rischen Juden haben sich in ihrer neuen Hennath, wo sie in größerer Anzahl erschienen, nirgends den dortigen türkischen, respective sephardischen Inden angeschlossen, von denen sie in Sprache, Lebensweise und Ritus himmelweit verschieden waren, sondern haben eigene n ng arische Gemeinden gebildet, von welchen die Responsen-Sammlungen der gleichzeitigen türkischeu Rabbiner oft genug zu berichten haben. Solche ungarische Gemeinden, welche mit den sephardischen häufig erbitterte Streitigleiten hatten, und die ihre eigenthümlichen religiösen Bräuche und ihre zumeist rigorosere religiöse Praxis mit Zähigkeit festhielten, waren in Sofia '), in ff a ט a t a *), in Widdi u #) und in סליבנא, welches, nach der bei ben türkischen Inden gewöhulichen Schreibung, das gelegentlich des jüngsten rnssisch-tiirkischen Krieges so berühmt gewordene Plevna ist*). Die eingewanderten ungarischen Juden fanden daselbst neben einer größeren sephardischen Gemeinde eine flauere aschkenasische vor, mit welcher die neue ungarische Gemeinde das von Jsserles erwähnte lieber- .אלו האוב נ ארו ש לעיר קאבאליי׳ נשארי הפנהגיבם ההש בעיר Auch Josef ha-Nohen berichtet in seiner Chronik לפ^פי Q'Q'N ס׳ דברי צרפה ופלכי כיח אוכוופאן החוגיי (Ed. Amsterd. 1733) S. 76 a, Snlaiman habe nach Oer Erobenrng Ojeu* die dortigen Inden ans Schiffen (auf der Donau) in sein Reich geführt, ״wo sie noch heute wohnen". ') Samuel di Modena, RGA. das. S. noch Isaak b. Samuel 21 d a r b i, שו״ת דברי ריבות Rr. 11 und 52. *) S. die oben angeführte Stelle aus den RGA. von Samuel di Modena. *) Elija b. Chajim 2שרית פים עפור,י Nr. 96. 4) Schon SDIc'ir aus Eisensradt, RGA. II» Nr.!9, bemerkt, daß die türkischen Juden den Bnchstobew ״v" häufig nicht mit 1 sondern mit 2 schreiben, und führt als Beispiel das ungarische Hmosvür an, welches sie פיפשב^ר schreiben. So haben sie auch für Kavala -- קאכאל־1ייא רשד״ם) a. a. 0. das.) und für Plevna - פליבנא, das auch Isaak Adarbi a. a. O. Nr^ N5 so schreibt, während Ioscf Tr a ni (RMl. I. Nr. 127) פד־^יוונא hat.' lieber die ungarische, aus Juden von Budun bestehende Gemeinde in Plevna s. noch Tam ibn-Jachja: תומת ישרים, Nr. 14-

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