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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1880-10-01 · Heft 10 (Oktober 1880) · p. Seite 478

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
29 (1880)
Issue
Heft 10 (Oktober 1880)
Article
Beiträge zur vergleichenden Sagen- und Märchenkunde
Date
1880-10-01
Page
Seite 478 (sequence 7)
Language
German
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478 Beitrag« zur vergleichenden Sagen- und Märchenlunde. Fische, ihn zu überlisten und hinzubringen. Sie fanden den Fuchs am Ufer herumstreichend, der, als er die Menge ruhig unter einander spielender Fische sah, sich unter sie mischte. Als sie ihn benierkten, fragten sie ihn: ״Wer bist du"? Er antworte! e: ״Wisset ihr denn nicht, daß ich der Fuchs bin?" ״Wenn du es bist," sagten die Fische darauf, ״dann wartet deiner große Ehre, denn nur deinetwegen sind wir. hiehergekommeil; Leviathan ist dem Tode nahe, er besah! uns daher, nur den Fuchs nach seinem Tode als König zu krönen, da er listiger und klüger als alle Thiere ist. Komme daher mit uns, denn dich zu holen und hinzubringen, sind wir geschiät worden." Darauf sprach der Fuchs: ״Wi e kann ich mich d e nn in' S M eer degeben ohne umzukommen?" ״Besteige einen von uns, er wird dich über den! Wasser erhalten, so daß dein Fuß nicht einmal naß werd e n w i r d." Du wirst dann, aller Sorgen über deinen Unterhalt enthoben, über uns herrschen, und die mächtigsten Thiere können dir nichts mehr anhaben." Der Fuchs glaubte ihnen, bestieg einen Fisch und ließ sich in das Meer hineintragen. Als sie schon weit vom Ufer waren, und der Fuchs sah, daß er ganz in der Macht der Fische sei, bereute er seine unüberlegte Thal und fragte sie nach der wahren Ursache, warum sie ihn in das weite Meer hinausgetragen haben? Die Fische antworteten: ״Unser König Leviathan hat von deiner Klugheit gehört, deshalb sandte er uns, damit wir dich zu ihm bringen sollen, er aber will dir das Herz aus dem Leibe reißen, damit er ebenso klug werde." Darauf sprach der Fuchs: ״Warum habet ihr mir nicht früher die g anze Wa hrheit gesagt, ich hätte ja sonst das Herz dem Könige Leviathan mitgebracht?" ״Wie! hast du das Herz nicht bei dir?" ״Nein! denn so ist unsere Art: Wir lassen das Herz

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