Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 29 (1880)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1880)
- Article
- Beiträge zur vergleichenden Sagen- und Märchenkunde
- Date
- 1880-10-01
- Page
- Seite 474 (sequence 3)
- Language
- German
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474 SkiUräfle zur vergleich enden Sagen- und Märchenkuude. לבתר תריסר ירחי שתא, חייגן חזיה קא מנסרי טגרמיה סטללחא רת2י .לטבגינהו הגף סחוזי An derselben Stelle toi. 74 a erzählt Saphra von einem Fische, der feinen Kops aus dem Meere steckte und Hörner halte, worauf eingegraben stand: Ich bin eines von den geringen Geschöpfen des Meeres und bin dreihundert Meilen lang, und gehe in den Mund des Levjathan d. h.: ich diene ihm heute zur Speise. רב ספרא טשתעי: וטנא חדא היה קא אזילנא כססינתא וחזינן ההוא מורא דאפיק רישיה טמיא ואיח ליה קרני, יחקוק עליית: אנא כריה קלה שבים והוינא חלת סאה פרסי ואזלינן לפוטיר, רלויתן. Ohne hier auf den zuletzt genannten Levjathan einzugshen, da er uns zu weil führen würde, ivill ich nur bemerken, das! mir es hier wahrscheinlich mit indischen Sagen zu thuen haben, wenigstens stimmt die Erzählung in der tibetanischen Legendensammlung: vsanxluu oder der Weise und der Thor, deutsch von Schmidt e. XV S. 118 ff. in so weit mit den hier mitgetheilten Fischsagen überein, daß Buddha einem seiner Jünger einen 700 Meilen hohen Berg von Knochen zeigt und ihm dann (S. 120) erklärt, daß diese Knochen nichts anderes seien als Fischknvchen, und zwar desjenigen Fisches, in dessen Gestalt dieser selbe Jünger in einer früheren Epoche der Verwandlungen gelebt halte. In einer anderen Erzählung daselbst <5. XXI S. 101—164 verschluckt ein Fisch ein Kind, das in's Wasser fällt. Einige Zeit nachher wird der Fisch gefangen und ausgeschnitten, und das Kind wird lebend und munter darin aufgefunden. Diese Sage erinnert auffallend an den Propheten Jona; sollte hier jüdischer Einfluß vorliegen? Nicht zu übersehen ist übrigens die in ein hohes Alterthum hinaufgehende babylonische Sage vom Oannes, dem Fischmenschen, Gründers der babylonischen Cultur. Nach Hitzig, Philist. S. 818 ist eS der Sonnengott od. die Sonne, die allabendlich in's Meer taucht! s. Smith: Chald. Genesis deutsch v. Delitzsch 1876 S. 36 ff. Ob hieher auch der