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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1880-07-01 · Heft 7 (Juli 1880) · p. Seite 332

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
29 (1880)
Issue
Heft 7 (Juli 1880)
Article
[Rezension]
Date
1880-07-01
Page
Seite 332 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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332 Recension. sitionelle Stellung einnah»». Die au ihn» wahrgenomineuen Momente sind: ״seine Gleichgültigkeit gegen das Studium der Halacha — er betont in einer nur in den Handschriften vorkontwenden, in den Drucken aber auSgemerztcu Bemerkung der Ein» leitung zum Buche der Frommen, er habe dasselbe mit aus deiil Grunde verfasst, ״,veil seine Zeitgenossen zu viel über den Talniud grübeln, ohne fertig j»1 werden," סחב חכמתם מפלפלים בתלמיד אשר אין קץ לחכמתם —, seine Norliebe für die Theosophie, seine mystische Behandlung des Gebetes, die Boranstellung desselben vor der praktischen Frömmigkeit, seine Eigenmächtigkeiten in der religiösen Praxis. ״Dass eS bei N. Juda nicht zu einer wirklichen Auflehnung gegen das traditionell-halachische Jndenthum gekommen, dass er vielmehr desselben als des gegebenen Objectes und Substrates für seine mystischen Neigungen sich bediente und demnach den Zeitgenossen wohl als Ehajsid, als ״lleberfrommer" erscheinen konnte, ja, dass er über den Gegensatz seiner Geistesrichtung zu dein traditionellen Judenthum sich selbst nicht einmal klar geworden ist, — dies kann uns gleichwohl »licht über die Thatsache täuschen, dass eiir solcher Gegensatz dem Keime nach in der Denkweise des R. Juda vorbereitet lag, bei welchem eS nur des HinzutretenS günstiger Umstände, z. B. eitler näheren Vertrautheit mit der Philosophie bedurft hatte, unr ihil zu einem wirklichen Conslikte auszubildeu" (S. 167—168). Gegen diese mystisch-theosophische Denkweise tritt Moses Taku in feinem כתב חמים als Bertheidiger der traditionell-halachischen Richtung eil». Das VII. Kap. über den jiid. Aber-, Zauber- und Hexenglaube,» in Frankreich und Deutschla»»d im 12. und 13. Jahrhundert trägt, zuineist an das Buch der Fronrnren a»»kl»üpfe»ld, ein sehr reiches und interessantes Material über diesen Stoff zusaminen. Ma»»ches ist jedoch streng genonunen nicht charakte« ristisch für die beha»»delte Periode, sondern ragt höher hi,»a»»s. Zu Seite 203 Not« 3 vgl. meine etymologischen Studien 74.

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