Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 29 (1880)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1880)
- Article
- Eine dunkle Stelle in der Beschreibung der Tempeleinrichtung
- Date
- 1880-07-01
- Page
- Seite 297 (sequence 9)
- Language
- German
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Eine dunkle Eteile in der Beschreibung der Tempcleinrichtung. 297 men besucht worden sei. N. Elieser b. Zadok tradirt nämlich : Im Westen der Altar-Terrasse, zwischen dem Altar »nd der Bor- Halle sei eine kleine Oeffnnng angebracht gewesen, durch welche junge Ahroniden einmal in sechzig oder siebzig Jahren in die Tiefe oder Höhlung gestiegen, um in derselbe» den vorn Altar hinuntergeflossenen Wein zu sammeln, der inzwischen von der Läng« der Zeit fest gesunden worden sei '). Die hier bezeichnete Oertlichkeit muß vom Altar entfernt gewesen sein. Eine andere Tradition giebt aber an, daß man diesen unterirdischen Raum, wo nicht täglich, doch öfter gereinigt hat, daß die Oeffnnng, welche hinunterführte, an einem anderen Punkte in der nachsteil Nähe des Altars, an dem südwestlichen Winkel angebracht war, und das; diese Oeffnnng weit gewesen ist, eine Elle im Quadrat * *). Daraus geht hervor, wie auch aus dein Contexte, wo von dem .Opferblute die Rede ist, daß die Höhle Echit auch einen Abfluss für das Blut gebildet hat *), und daß ein Kanal angebracht war, um es aufzunehmen und es weit hin in das ') Die richtige L.A. ist in Tosephta Sukka a. a. O. und Meila I erhalten : ר' אליעזר בן צדוק אומר : לול קטן הידי בין ה א ו ל ם ו ל פ ז ב ח למערבו של כבש אחת לששים ולשבעים שנה פרחי כהונה יורדין לשם ומלקטין משם יין ק״וש כעגולי דבלה. Dies« L.A. כין האולנם ולמזבח hat auch jserus. Sutka a. a. O., nur iehlt hier למערבו של כבש; Babl. Sukka a. a. O. und Meila llb hat למערבו שרי רכש בין כבש למזבח. Das ist jedenfalls eine höchst vage Ortsbestimmung. *) Middot m, 2—3! ובקרן מערכירת ררומירת (של חמזבח> היו שתי נקבים כמין שתי חוטמץ דקים שהדמים הנתנין על יסוד מערבי ועל יסוד דרומי יורדין כחן ומרתערבין כי־חמה ויוצאין?־ינחל קדרון, למטה ברצפה כאותו הקרן מקוכש היה שם אמה על אמה וטבלא של שיש וטבעת היחד. קבועה בה שבו יורדין לשית ומנקין אותו. *) Seltsam nennt Maimuni die beiden Löcher, welche an dem Fuße des Altars angebracht waren, um das Blut in die Tiefe abfließen zu lassen, שיתין, gegen die Angaben im Talmud (הלבות בית הבהירה II, 11): ובקרן טערכיח דרומית חיו שני נקביבם דקינש כמין שני חוטמין דקץ ו ה ן ה נ ק ר א י ן שיחין. Er hat jedenfalls richtig erkannt, daß die שיתין nicht bloß zum Abfluß für die Weinlibation, sondern auch für das Opferblut bestimmt war.