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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1880-06-01 · Heft 6 (Juni 1880) · p. Seite 276

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
29 (1880)
Issue
Heft 6 (Juni 1880)
Article
[Rezension] / Rosenthal
Date
1880-06-01
Page
Seite 276 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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27C 'Reecnsion. in die ReligionsgeschiÄzte des zweiten christlichen Jahrhunderts zugleich prächtige Seitenblicke in unsere Zeit wirft, die namentlich zur Beseitigung mancher Vorurtheile unserer Zeit dienen sollen. Diese Art der Darstellung mag für manchen gelehrten Leser, dem es hauptsächlich aus Bereicherung seiner Erkenntnis; ankommt, manches Störende haben, aber sie bietet anderseits den grasten Bortheil, daß sie auch dem nicht gelehrten Leser ein gewisses Interesse für den Gegenstand abgewinnen kann. Diese Weise ist übrigens mehr in dem ersten Haupttheile vorherrschend, während die beiden Excurse sich ohne alle Abschweifung und mit objecliver Gedrungenheit dem Thema znwenden. Diese beiden ׳Excurse halte ich auch für die besten Theile des Buches. In den! Excurse über Aristobul schließt sich der Verfasser der von Hody, Simon, Eichhorn nnd^-Graeh vertretenen Ansicht von der Unechtheit der sogenannten Aristobnlea an. Der Vers, bekräftigt das sonst bestrittene argumunt'.un a silentio des Josephus in triftiger Weise damit, daß JosesthuS in feinem contra Apiouem, wo derselbe in einem großen Capitel alle älteren griechischen Autoren anfzählt, die eine Bekanntschaft mit den Inden verrathen, in irgend einer Fornr auch nothwendig aus diese Schriften hätte Hinweisen müssen, nach welchen bereits Orpheus, Hesiod, Linos rc. voir Moses entlehnten und von Abraham mußten. Dieses Stillschweigen des Joscphus in diesem Capitel beweist in der That, daß derselbe jene Schriften nicht gekannt hat, und folgerichtig auch, daß sie zu seiner Zeit noch nicht vorhanden waren. Aus den bedeutenden Textesverschiedenheiten des Pseudorphicon bei Justin, Clemens und Eusebins weist der Vers, durch Zusammenstellung der Texte die Spuren von drei Fälschern nach, welche nacheinander an demselben gearbeitet haben. In dem Excurs über die Gnosis wendet sich der Vers, einleitend gegen Baur, der die Gnosis auf die orientalische Philosophie zurückführt, indem er in ihr «ine den orientalischen Neli»

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