Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1880-05-01 · Heft 5 (Mai 1880) · p. Seite 213

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
29 (1880)
Issue
Heft 5 (Mai 1880)
Article
Abu'l-Walid Mervan Ibn G'anah's Leben
Date
1880-05-01
Page
Seite 213 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2829132-2829528-2829534-2872062--19524-2872101
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Abu'l-Walid Mervan Jbn G'anah'S Leben ic. 213 les der biblischen Bücher, Uebersetznngeu, die auf authentischer Tradition beruhe», die er von seinen Lehrern geschöpft hatte i» Syrien und ganz besonders in Jerusalem. Wenn aber Abu'l- Walid die von Jehnda und Saadias cingeschlagene Methode befolgt, wenn er sich erlaubte, das Heilige durch Profanes zu erkläre», wenn er ehrfurchtsvoll die von den alten Lehrern überlieferte Exegese beachtet, so erweitert er trotzdem das Gebiet der vergleichenden Forschung durch eine ausgedehntere und sicherere Kenntnis; der Schwestersprachen. Neubauer hat in seiner Notice sur la lexicographie 116■ bra'ique einen Auszug der Borrede, welche Jbn G'nnah seinem Wörterbuchs voransgeschickt hat, gegeben, und ließ diesem einige Beispiele aus dem Wörterbuche selbst folgen Seither hat dieser gelehrte Bibliothekar den ganzen arabischen Text deS Litäb al-usül folgen lassen. Die eiubuchstabigen Partikeln, die der Wurzel angehängt werden, wurden meisterhast im 6teu Kapitel der Grammatik behandelt. Die Partikeln hingegen, welche ein Wort für sich bilden, wurden von Jbn G'anah im Wörterbuche behandelt. Jbn G'anah'S Werke hatte» ebenso wie die Arbeiten von Chajudsch das Glück, ins Hebräische übertragen zu werden. Vom Mustalhik können wir dies; mit Gewißheit behaupte«, es führt den hebräischen Titel ספר ההשגה (nach Steinschneider Calal. Bibl. Bodl. col. 14111 richtiger ספר המשיג). Man findet Spuren einer Ueberfetzung des Tanbili, hebr. ספר ההערה, des Takrib wat-tasbil, hebe, ספר הקיהב והישזר und des Kitab at-taswija *) ספרההשואה• *) Journal asiatiquo 1802, II p. 218 ff., im Separat« Maid p. 172 bis 201. *) Tlic 1100k of hebrcwr<׳ot8, Oxford Clarendon Prosa 1873—1875. ’) Was das Buch Tanbili und Taswija betrifft, so vgl. man Histoire litterair« de la Franco, tome XXVII p. 592. Das Monuscript von To. ledo 99,40 beginnt mit einem umgekehrten Matte, wo man liest wie folgt: Ich, Salomo den Joseph ben Aijub Hassefardi habe das Kitab et-tanbih

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.