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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1880-04-01 · Heft 4 (April 1880) · p. Seite 151

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
29 (1880)
Issue
Heft 4 (April 1880)
Article
Abu'l-Walid Mervan Ibn G'anah's Leben
Date
1880-04-01
Page
Seite 151 (sequence 7)
Language
German
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Abu'l-Walid Mervan Jbn G'anah's Leben re. lüt Jsaae ben Gikatila findet sich hingegen sehr selten bei Jbn G'anah. Nur bei der Wurzel tömk (Psalm XXXVIII, 10) nennt er ihn ausdrücklich ״mein Lehrer." Endlich scheint Abu'l-Walid ben ChaSda'i ein älterer Freund gewesen zu sein, mit dem er grammatikalische Fragen besprach. So hatte er betreff des Fntnr's jikkach, lange Unterredungen ') mit Abu'l-Walid, indem er behauptete, daß man für diese Form eine Wurzel n a k a ch annehmen müsse. Sonst seht er dessen Namen einen Titel vor, wie: hervorragender Meister, vortrefflicher Lehrer. Lucena muß damals auch bedeutende Kräfte für den Talmudunterricht beseffen haben. In einer so bedeutenden Stadt waren zwelselsohne ehemalige Schüler von!>!. Mose von llhünük, de»» Gründer dieser Studien im arabischen Spanien, und wenn wir auch nicht die Namen der Lehrer kennen, die an der Spitze dieser Gemeinde am Beginne des I I. Jahrhunderts standen, so läßt es sich dennoch kaum denken, daß Gelehrte wie R. Jsaae ben Jehuda ibn Giat, der aus Lucena gebürtig war, und Jsaae ben Jacob al-Fäsi, der deffen Nachfolger war, nicht bedeutende Vorganger sollten gehabt haben. Trotzdem aber gesteht Jbn-G'anah selbst, daß er, was Mischnah und Talmud betrifft, durchaus nicht auf eine Autorität Anspruch inachen könne *). Wir nehmen daher an, daß Jbn-G'anah mehrere Jahre seiner Jugend weit von Cordova zugebracht habe, und daß vielleicht, als er in seine Vaterstadt zurückkehrte, der wichtigste Lehrer, N. Sainuel Hall^vi, der berühmte Abu Zakarija Jachja, mit dem Beiname» Chasudsch, auch Jehuda ben David genannt, schon todt war. Man hat es bisher nie -versucht, genau die Zeit zu bestimmen, in welcher Siche Rikmah p. 86, L. 23—29. Dieser Abu’l-Walul hatte ebenfalls den Namen Jonah im Hebräischen: vgl. Ebn EsraMoznaim p. 32 a, Linie 8. י) Vgl. Kitäbal-usftl, col. 386 l. 3—4.

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