Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 29 (1880)
- Issue
- Heft 4 (April 1880)
- Article
- Abu'l-Walid Mervan Ibn G'anah's Leben
- Date
- 1880-04-01
- Page
- Seite 150 (sequence 6)
- Language
- German
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... . ..-4 150 Abu'l-Walid Mervan Jbn G'anah'S Leben re. denen jedoch Jbn-G'ikatila den ersten Rang wegen seiner Vorzüglichkeit im Arabischen einnimmt. Etwas später fügt er hinzu. In Lucena lebten zn dieser Zeit als Oberhaupt Abu'l-Walid ben Hasdäi, Abu Soleiman bcn Nuschclah und Abu Ibrahim ben Barun, und ferner Jbn Abi Jakwa, mit dem Beinamen Almotanebbi (der falsche Prophet). Die beiden Jsaac nun und Ben HaSda'i werden von Jbn G'anah erwähnt, obwohl er nicht sehr verschwenderisch mit Eigennamen in seinen Werken ist. Was Jsaac ben San! betrifft, so lesen wir in Niki»LH folgendes: Die Meinung (daß die Hauptwörter aus püÄ im statu« constructus p£al haben können), wurde von! Dichter Mar Jsaac ben Mar Samuel gesegneten Andenkens in dem Verst ״Der Grund meines Herzens (Kereb libbi) und meine Nieren bebauern schmerzlich meine Wonne, meine lieben Freunde *)." Wei. ter, indem er einen anderen Vers des ״Dichters" anführt, zweifelSohne vom selben Jsaac ben Saul, spricht er gleichfalls von einer ungeschickten Correctnr, die man daselbst anbringen wollte, indem er sagt, ״daß er das Gedicht, wovon dieses Hemistich einen Theil bildet, von dem Verfasser selbst habe, und daß er es in seiner Jugend vor ihm recitirt habe. Ein andermal bemerkt Jbn G'anah, daß er noch als Jüngling, als er Jsaac'S Schüler war, er ihn auf euren grammatischen Fehler in irgend einem seiner Verse aufmerksam machte. Jbn G'anah erzählt endlich, daß er in seiner Jugend seinen Lehrer (Jsaac) um den Sinn des t). Satzes im Ps. 143 befragte, und er bemerkt noch hinzu, daß Jsaac ben Saul, nachdenr er lange Zeit über den Sinn dieses Satzes nachgedacht und ihn nicht finden konnte, diesen Psalm, den er zu seinem täglichen Abendgebete machte, fortan nicht mehr las. ') Vgl. Rilanäh p. 122. Diese Stelle ist von Munk im Journal asiatiquo 1850, toino 11!!. 42 citirt worden. In der Folge werden wir noch auf diese Stelle zuriickkommcn. 1