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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1879-10-01 · Heft 10 (Oktober 1879) · p. Seite 447

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
28 (1879)
Issue
Heft 10 (Oktober 1879)
Article
Das Buch Tobias oder Tobit, seine Ursprache, seine Abfassungszeit und Tendenz
Date
1879-10-01
Page
Seite 447 (sequence 15)
Language
German
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seine Ursprache, seine AbsassungSzeit und Tendenz. 447 0 0 n j u g i i, tiuenuidinoduni trartidit illani uxorem secundum judiciuiu libri Moysi. Et attulit niater illius cliaitani, et ille smpsit et signavit. Demnach müssen die gr. Texte l;. 0. emendirt werde». V: xal h’xi'O.KUv n}>׳!iijuoa amijc xal thtf.v tvtyxtlv yliyi/.inv, xui tyQ\apt <7 1׳ y y o ucf ij r flifi/.tm׳11> ׳ 1 01 x 1] <11 (!) e ... 0. hat xui txä?.n>t n)v fiijrioa um?ן* xatlmr n'r/xui ykßUnv xui HyQaipt atyyQayt]v <Tt׳wtxwraur, <׳s־ MSorat (xui tdioxav zn ftl'.) am0> ymulxa xaid 11]1• xqC• cur rot• ykftMn' Miuvaiws. Kal /jvtyxt■ r it a!<t?ji xal ty(/taf* xal {<3(jyuyiaavm. Diese LA. im Pl. statt im Suuy haben noch einige Codices. Dieses Alles ist in A. kurz zujainntengedrängt. Die jüdischen Uebersetzer haben den Sinn dieses Verses richtig erkannt und wiedergegeben (Chald.): לאחיא ניירא למכחככחובחה לברהיה . . - . וכתבי כחיבהא וחתמו יחה סהדין עלוהי Ebenso die hebr. Versionen. Es ist gleichgültig, ob Naguel selbst diese Urkunde ausgestellt hat, aber es war eine Urkunde, wie sie unter den Juden vor der Berheirathung ausgestellt werden mußte, wenn die Ehe als eine vollgültige angesehen werden sollte, u n d Z e u g e n m u ß t e n s i e n n t e r z e i ch n e n. Für diese Urkunde war ein eigener Terminus geschaffen,כתובה י oder ספר כחובה, ganz'richtig als conscriptio conjugii, yhßHuvavvoixt}- atvui bezeichnet, eine Schrift, wodurch sich der Gatte gegen die verheirathete Frau verpflichtete. Es ist unerheblich, ob das xam t>]v xfjituv tov vofwv bedeutet כדת טשה, was bei einer Eheschließung in Gebrauch war. Genilg, daß hu Buche Tobit die Ausstellung einer solchen Urkunde, als zur Eheschließung gehörig und nothwendig, gegeben .ist. Nun ist diese Vorschrift erst von S imon den Sä) et ach eingeführt worden, zur Zeit der Königin Salome-Alexandra zwischen 7g und 63 vorchr. Zeit. Folglich kann die Abfassung unmöglich ״in die ersten Zeiten der griech.- macedonischen Herrschaft" gesetzt werden (Fr.) oder gar ״nicht später als im Ausgange der persischen Zeiten" (Ewald). Wer

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