Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 28 (1879)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1879)
- Article
- Das Buch Tobias oder Tobit, seine Ursprache, seine Abfassungszeit und Tendenz
- Date
- 1879-10-01
- Page
- Seite 436 (sequence 4)
- Language
- German
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4 36 DaS Buch Tobias oder Tobit, eandeni peeuniain in sancto l!»co a 11 e r o u n <> <! 11 0 <ן u e a nn <׳. Dann ist eine Lüde, die nach der Antiq. gelautet Ijat tertii ad d e e. i 111 a ז i o 11« 111 l'ereliaiii (daliam) orplianm etc•.. Das nndenstiche t ert ii ad deeiniationem (wobei wohl anni zu ergänzen) giebl Vatic. (->.) richtiger: 6t in der die» anno. Im Original-Texte kann also von einem dritten Zehnten durchaus nichts gestetnden haben; einen solchen gab es nicht, sondern nur einen Arnien-Zehnten in jedem dritten Jahre, llnrichtig sind auch in diesem verhältnißmäßig bessern Texte zwei Punkte, da sie einander widersprechen. Einmal heißt es, das; der zweite Zehnte sechs Jahre gegeben worden wäre, und dann wieder: je im zweite 11 Jahre; sex amiorum — alter 0 «11 0 <! im* <1 « e a 1111 0 ist Widersinn, ׳-. hat N110l,1101,t1e anno, vielleicljt alten» ausgelassen. Tie sonst richtige Vatic. <). hat hier gar <» 111־ u i 1> u s anni s.— Tie״s e ch s I a h r e" sind entschieden verseht und gehören zum e r st e n Z e h n t e n, et. dcciniam de tritico etc. sex anno rum dividebam Levitis. Und das alte.ro unoquoque anno scheint eine falsche Auffassung des hebräischen Textes zu sein, welcher angegeben haben must, das! je im ersten und zweiten Jahre des dreijährigen Eyelus der zweite Zehnten nach Jerumlein gebracht wurde:ומעשר שני סריסי בכסף והלכתי ואכלתי כירושלים כמקום קדוש כשנה ראשונה ושניה. Die Texte B. und 0. haben richtig, wie Hieronymus £ »׳ ׳ «f» 1 {> C1 »;> Fr n , B. lägt sich also nicht den Schnitzer zu Schnlven kommen wie A., als ob es einen dritten Zehnten czegeben hätte. Sie haben aber auch die ״sechs Jahr e" an unrechter Stelle bei dem zweiten Zehnten: xtd n)»׳ ätxih^v n)v <fsvTtQav 'tTu-rhxuti^ov rd>v )'S t.iwv; außerdem aber zeigen sie eine vollständige Bersetzung. Denn nach diesem Texte sieht es aus, als wenn Tobit den zweiten Zehnten den Armen gegeben hätte, und den dritten Zehnten, also den Armen-Zehnten selbst verzehrt hätte (bei Fritzsche p. 73 Z. 2—5):