Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 28 (1879)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1879)
- Article
- Die Halleluja- und Hallel-Psalmen
- Date
- 1879-06-01
- Page
- Seite 254 (sequence 14)
- Language
- German
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SL1 Tic i}alU’luja־ unb Hallel-Psalmcn. biridjti!]!, das; damit nicht das FesuHallel rHomoint sei, sondern diejenigen Psalmen, welche als ״P e r s e de S G e s a n g e s" dekannt sind, d. (). die 5 Psalmen 141> — 150 : א״י ר׳ ייסי יהא חלקי כנוכרי הלל בכל ים. איני יהאכר כר הקו־א הלל בכל יוס הרי זה כח־ו» וכנדף! בי קאכיינן בפסוקי דזב־א. Unter dem Namen פסוקי דזכרא bilden diese 5 Ps. noch heute einen Beslandtheil des täglichen Gebetes. Sie waren gewis; mindestens zur Zeit N. JosH'S, d. h. im zweiten Jahrhundert, dem täglichen Gebete angefügt. Scheinbar könnte aus dieser Ausdrucksweise gefolgert werden, daß dieser Brauch nicht allgemein eingeführt gewesen sei. Allein man mus; den To» aus כגיבדי legen. גפר, besonders aus die Halle!- Psalmengruppe» angeivendet, bedeutet, s n in m I l i ch e A bschnitte, welche dazu gehören, r c c i t i r e n, nichts davon weglassen, im Gegensatz von דלוג, d. h. einige Abschnitte überspringen. Das Fest-Hallel wurde hier und da auch an solchen Tage» reeilirt, für welelie es gesetzlich nicht bestimmt war, an Halbseiertagen unb an Neumondstagen, aber nur stückweise °, eben so bei u.ancher Gelegenheit der Schluß vom großen Hallet. So mag es im zweuen Jahrhundert hier und da Sitte gewesen sein, an Werkeltagen nur den einen oder den andern der letzte,; Halleluja-Psaliilen und nicht alle zu recitiren, u»; das Morgengebet nicht allzu sehr anSzudehnen. Dazu bemerkt R. Josch eö sei als besonderes Verdienst anzusehen, sie säiilintlich in der Litnrgie zu recitiren: יהא הלק׳ כנוכרי הלל. Dieses Hallet, das u;an zur Unterscheidung von dem Fest- Halle! das tägliche nennen kann, wurde ebenfalls responsorisch vorgetragen. Ein Beweis dafür läßt sich aus einem gaonäischeu Responsum beibringen, welches Saloino Jbn-Berga erhalten und dem Martyrologium des Schebet Jehuda einverleibt hat (Nr. 42). In diesem Responsum wird die Wahl und die Einführung des babylonischen Exilarchen geschildert. An dem Sabbat nach geschehener Wahl pflegte der Exilarch feierlich in der Synagoge