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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1879-05-01 · Heft 5 (Mai 1879) · p. Seite 223

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
28 (1879)
Issue
Heft 5 (Mai 1879)
Article
Die Erlässe Cäsars und die Senatsconsulte im Josephus Alterth. XIV, 10 nach ihrem historischen Inhalte untersucht
Date
1879-05-01
Page
Seite 223 (sequence 8)
Language
German
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Alterth. XIV, 10 »ach iljrcm hiilonsche» Inhalle untersucht. 220 welche Hyrkan sich »ach de!» Zeugnisse der Imperatoren in srühere» Zeiten und auch vor Kurzem im alexandrinischeu Kriege erworben. Diese kräftige, ja allzukräftige Betonung der Verdieuste deS Hyrkan wird aber in dem entsprechenden I. 8atu»>. in den einleitenden Motiven ß. 4 fallen gelassen, dagegen aus mehr allgemeine politische Gründe hingewiesen. Es heißt daselbst: l\uo± k«1G<((> . . . xai (toftjjc xai (j 1?.arl)(>umtas tvtxtv arvtx^ii'iOtv i!ri GVfUfiQOVti ntc ffryx/ijror xid wv <h'jf.10v iv,v' Pvj/udvn• x. t. -.. Blag man nun auch hier in den Worten «/<>]•<: xai uueTrfi l'rx. noch einen Hinweis ans etwaige Personliehe Berdienste des Hyrkan erblicken, so wird doch sicherlich schon mit der yO.avbQoynia ein neuer Grund eingeführt und schließlich auch noch hervorgehoben, daß der Beschluß zu Nutzen des Senats und deS römischen Volkes geschieht. Aber ein auch nur oberflächlicher Blick in das cäsarische Teeret wie in das Latum, zeigt auch, daß dieser ״einzige unter den Gewaltigen des Herrn, welcher nie nach Neigung und Laune handelte", auch hier nicht so sehr von flüchtigen Gefühlen de» Dankes gegen eine Person, als vielmehr von einem allgemeinen politischen Gesichtspunkte für die Schöpfung einer dauerbaren Institution geleitet war. Dies bezeugt schon der Umstand, daß bei den Würden und Vergünstigungen neben Hyrkan auch dessen Kinder fast immer erwähnt werden. Nun ist es selbstverständlich, daß dabei die Erblichkeit, die ja in Bezug auf das Hohepriesterthum bei den Juden, wenn auch nicht Gesetz, doch gebräuchlich war, angenomnien wurde. Doch stand die Erblichkeit hier auf sehr unsicherer Basis; denn Hyrkan hatte keinen Sohn, und der einzige Enkelsohn des alten Mannes von seiner einzigen Tochter Alexandra, der Wittwe des durch Pompejnö enthaupteten Alexanders, Aristobul konnte um diese Zeit ungefähr sechs Jahre zählen'). ') Aristobul III. war 11 Jahre später, Ende 35, als er starb, erst 17 Jahre alt. Altcrth. XV. 3, 3. «raetz, M°»«t»Ich^ft xxvin. 6. IS

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