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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1879-05-01 · Heft 5 (Mai 1879) · p. Seite 205

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
28 (1879)
Issue
Heft 5 (Mai 1879)
Article
Die Halleluja- und Hallel-Psalmen
Date
1879-05-01
Page
Seite 205 (sequence 13)
Language
German
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Die Halleluja- und Hallel-Psalmen. 205. haben. ״Daher Fcstpflanzen, Zweige und noch dazu Palmen in der Hand haltend, richteten sie Hymnen an denjenigen, welcher die Reinigung seiner Stätte gelingen ließ. Sie befahlen mit gemeinsanier Verordnung und Uebereinstimmurlg dein ganzen Volke der Judäer, diese Tage alljährlich zu begehen" (10, 1>— »): fial!Ui' tVffQoavvifi yyo 1׳ ilfu:01r^ öxito ax)t1'o>/uc1:wv r00:10r, ftvijß01 ,tvovttg wg 71qo fuxqov x^oror n]v toiv <fx1tv0jy 41 zoTg 0Qtac xai A• tote arrt^aCot^ th^uov 1(j07wv *jaav 1*4/10fuvoc. 610 & v y a o 1ל ׳ xai x X a Ö 0 r 1 לv (j a t o v ל* t re 6 t (/י o t v c x a ו ל) vf.1voi\: avt</t{i0v x. 1. Diese Begründung ißto) 10UX verstanden sein Dieses Makkabäerb!:ch führt Die achttägige Feier der Tempelweihe auf die Analogie des Hutlensestes zurück, weil das Volk kurz vorher verhindert war, dieses $u begehen. Dasselbe scheint das Sendschreibe!: der Jerusalemer an die Alexandriner anzudeuten, indem es geradezu die 6 Tage der Tempelweihe das Hültenfest {ax!r vu;114yut) nennt (aas. I, 1$). Sollte diese Zusammenstellung nicht aus einem Zrrthmn oder einer subjectiven (Lombinatton beruhen, sind die ö Tage der Tempelreinignng nach Analogie des Hüttensestes begangen morde!: V Auffallend ist eS jedenfalls, daß die hasmonäische Tempelweihe auf 8 Tage ausgedehnt wurde, während die Einweihung der Stistshütte und des Salomonischen ') Offenbar will das 2. Matkabäerbuch mit dieser Specialisirnna den Festslraus; beschreiben, wie er an dem Hütlenseste im Gebrauche war und ist, und wobei die Palme (לולב) wegen ihrer Hohe und Zierlichkeit eine vorragende Aolle spielt. Im Talmud werden daher sämmtliche vier Festpflanzen kurzweg לולב genannt. Das Wort ItvQrroc, dem Dionysuscultus entlehnt, hatte im griechischen Kreise eine ganz andere Bedeutung. Aber die griechisch-schreibcnden Juden haben damit einen Bestandtheil des Feststraustes bezeichnet. Vgl. Jofephus Alterth. XIII, 1:;, 5); vofiov ovxoc, TUtQO. XOLC, ' 10v6«tutc A׳ T?/ GX VOTTtJL{( t'xGGXOV tti'QGOt'S f.x (f otvtxajv xai xtrqCoiW Specieller wird von Josephus der Feststraub beschrieben daselbst III, 10, 4.

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