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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1879-02-01 · Heft 2 (Februar 1879) · p. Seite 81

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
28 (1879)
Issue
Heft 2 (Februar 1879)
Article
Der Pseudo-Messias im 14. Jahrhundert
Date
1879-02-01
Page
Seite 81 (sequence 4)
Language
German
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Cin Pseudo-MessiaS im 14. Jahrhundert. 81 mit dem Messias 1> 0 u Cisneros, von dem Geronino de Santa-Fe berichtet (Maggid Jg. 1878 Nr. p. 108 f!ג."). Dafür spricht nicht b10ft die gleiche Angabe in beiden Berichten, dag Chasdai Creseas diesen Propheten als bewährt anerkannt hat, sondern anch die Identität des Ortes. Nichtig beniertt Brüll ferner, daß die Angabe ans dem messianischen Berse 'כרגזע י׳צי וגי seien die 5 Buchstaben שנברש leuchtend heransgetreteu, incorrekt sein tunst, da der Buchstabe 2 in diesem Verse nicht vorkommt; es must also dafür גי gelesen werden. Die Angabe beruht also darauf, das; aus den drei Wörtern des V. פגוע ישי ונצר je der zweite Buchstabe markirt gewesen sei, also נשנ. Aus dem vierten Worte פשרשיי seien שר erglänzt, also im Ganzen נשנש־, was leicht gelesen werden könnte גשנרש. Dieses Wort entspricht dem Städte nanten C i Sn e ros, da das spanische c von Arabern und Inden mit dem zischenden g' wiedergegcben wnrve und vice vet8׳a. Man erinnere sich, das; die Spanier den Namen &׳ ebirol geschrieben haben: Cebrol. Die Leichtgläubigen haben daraus heransgelesen, das; die flammenden Bttchstaben גשנרש dett Namen des Wohnortes des Propheteit bedeuten : שפ רעיר tvrn שרנ2י»;שפ. Der Prophet aus CiSueros ist also identisch mit dem Messias quisdam in Cisneros regni Castellae, quem Hasda't Orescas publice praedicavit. Brüll folgert mit Recht weiter daraus, daß dieser Prophet von Cisneros, welcher auf dem Blatte bei Jellinek פשר genannt wird, identisch ist mit Mose Botrael, von dem Lhajim Jbu- Musa rühmt, dast er Wunder gethatt habe. Dieser mutz sich also nicht bloß als Prophet und Wuuderthäter, sondern auch als Messias gerirt haben. Mose Batrael must überhaupt gewattige Schwindeleien getrieben habe; denn in dem Sendschreiben des Chasda'i Crescas ist angegeben, er habe bis zu seinem fünf und zwanzigsten Jahre nicht hebräisch verstanden. Aber im Jahre 1409 verfastte er seinen Commentar zum Buche Jezirah, worin er alten Sraetz, Monattschrift xxvm. 6

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