Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 27 (1878)
- Issue
- Heft 5
- Article
- [Rezension] / J. E.
- Date
- 1878-01-01
- Page
- Seite 230 (sequence 4)
- Language
- German
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230 Recenstonen. die Emendation der Mischna Beza 5, 2 in ואלו הן סשום רשות לא עוליןבאילןוב׳ ואלו הן משום מצוד! לאדני[ ולא מקדשי[, indem die Kategorie שבות גרידחא ganz gestrichen und die darunter subsnmirten Arbeiten einfach unter שבות דרשות gefaßt werden, welchen!שבות משום מצוד gegenübergestellt wird, eine Emendation, die mit Bezug auf die gleiche Eintheilung Sifra zu Bd. 16, 29. Mech. des R. Simon b. Jochai, citirt von Nachmani zu Bd. 23, 24 gerechtfertigt wird. S. 11 bespricht Verf. sodann die Grundlagen unserer Mischna mit Hülfe des vielcitirten Satzes סתם מתניתין ר' מאיר und versucht nun, um ein Bild zu gewinnen, wie unsere Mischna entstanden und aufgebaut ist, aus dieser einzelne Mischna's, die ursprünglich R. Me'ir angehörig waren, zu eruiren und wählt hierzu als Beispiel die Edujot c. 4 angegebeneil Differenzerl zwischen den Schulen Schamma'i's und Hillels. Ausgehend von dem Gedanken, daß die Mischna Edujot c. 4—22 solche Disferenzen aufzählt, welche Zahl nach der Tosifta c. 2 in Uebereinstimmung mit andern Stellen auf 24 zu normiren und die Normirung dieser Zahl nach j. Nasir 4, 6 u. a. St. auf R. Me'ir zurückzuführen ist, betrachtet der Verfasser den ganzen Abschnitt 4, einzelne Einschiebsel abgesehen, als der Mischna des R. Meir entnommen, zu welcyer sodann im Abschnitt 5 aus den Traditionen anderer Tanaiten die nothwendigen Ergänzungen hinzugefügt worden sind. Von den im Abschnitt 4 angeführten Differenzen kommen nun 18 noch an andern Stellen der Mischna vor, und Lewy weist nach, daß sie alle von dort nach Edujot entnommen worden sind mit Ausnahme der 3 ersten Nummern 4, 1 und 2, welche von dort später nach Beza 1, 1 und 2 versetzt wurden. Indem er nun den innigen Zusammenhang, in dem jene in Edujot aufgenommenen Mischna's mit den ihnen an ihrem eigentümlichen Orte voraufgehenden und nachfolgenden stehen, genauer untersucht, gelingt es ihm, auch in andern Tractaten ganze Abschnitte oder wenigstens einzelne