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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1878-01-01 · Heft 2 · p. Seite 53

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
27 (1878)
Issue
Heft 2
Article
Der angebliche judäische Peripatetiker Aristobulos und seine Schriften
Date
1878-01-01
Page
Seite 53 (sequence 5)
Language
German
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D^r angebliche judäische Peripatetiker Aristobul und seine Schriften. 53 der Passus in einem Fragment: ״diejenigen, welche Liefe Einsicht haben, bewundern seine (Mosens) Weisheit und den göttlichen Geist, vermöge dessen er als Prophet berühmt ist. Zu diesen gehören die früher angeführten Philosophen und viele And e r e und auch Dichter, welche durch ihn bedeutende Stoffe erhalten haben und deswegen bewundert werden" 1). Von den Dichtern, welche nach Aristobuls Annahme Moses gefolgt wären oder von ihm entlehnt hätten, wird Orpheus besonders hervorgehoben. Aus dessen Versen ״csgdg Xoyog“*) werden 41 Verse angeführt, welche ein vollständiges judäisches Glanbensbekenntniß ablegen und Vertrautheit mit der Urgeschichte Israels zeigen *). Diese Verse sind nur bei Eusebius vollständig eitirt und bei ihm ist auch ausdrücklich angemerkt, daß sie in Aristobuls Schrift enthalten waren. Ein großer Theil derin Folge der Aristeassage von Philadelphus diesen Namen statt Philometor gesetzt habe. — Ohne allen Grund bezweifelt Valckenaer (p. 80) die Stelle: ov ^vrycat, daß der Auszug des II. Makkabb. sich auf diesen Aristobul beziehe. Warum sollte nicht Clemens eben so gut wie Eusebius diese Identität entweder überkommen oder combinirt haben? Auch Anatolius, Clemens' Zeitgenosse, har diese Identification (w. u.) י) Eusebius (6. a. 0. VIII 110. 376 c.) wv siaiv 01 71go8cg7]j[1svoc qtXoöocpoc xal 7rX8cov8g iregoc xal Tum\%ai 71ag aviov {U8yd- Xag a<f0gfjtdg 81X7^618g xadd xal #uv(ud£ovmt. a) Eusebius XIII p. 12. 664• c. 8u Sb xal 'Ogcpeic sv noirißaat twv xarä ״r o v 18 q 0 v X 6 y 0 v“ aimo X8y0[18von'... Xsyat Sb oihwc: ״tpüty'ZüfLiac olg 38!,ug aau, tivgac S} im&eada ßaßfjXoi“. *) Die am meisten judäisch klingenden Verse sind bei Eusebius: 20. Avrov S’ ovx 00dar 718gl ydg vb(pog iazfjgixrac. 21. Aoittöv 8ß0i. crmGiv Sb Ssxa 7txü%al dv^gmnolatv. 22. Ov ydg xbv ug ISot!}rjvryrwv (xagonwv xgatvovra. 23. Ei firj /uovvoyavqg ug, ä7cgg0)t (pvXov cfauo&ev XaXSacoDV. iSgtg ydg 8'7jv davgoco Tcagatrjc . . . 35. yAgxyv avTÖc 8x0)v xal /Liao'o'r/v xal raXavirjv, cjQg Xoyog ägxaCayv, (hg vSoysvijg St8w%8v. *Ex ßao$av yvwjuat,<n Xaßwv xarä SC7rXaxa ^aa^ov. Nachdem Eusebius diese Orphischen Verse, ferner eine Reihe von Versen aus Aratos, dann die Nutzanwendung daraus und endlich noch Verse über den siebenten Tag mitgetheilt, schließt er: rä (xbv ovv *AgiaroßovXov xotama (a. a. O. p. 668 c.).

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