Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 26 (1877)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Die Vorstadt Bezetha
- Date
- 1877-01-01
- Page
- Seite 487 (sequence 7)
- Language
- German
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Die Vorstadt Bezeth a> 487 Seiten bewohnt OregioixtjtHjvcu}. Es sind demnach zwei Stadttheile zn verschiedenen Zeiten angebaut worden. Zuerst der Th eil an dem Hügel Be z et ha im Norden vom Tempel, dann der Hügel selbst gegenüber der Antonia, also im Nordwesten vom Tempel. 4) Die dritte Mauer umfaßte die ganze neuangebaute Stadt im Norden. Zum Theil ergänzt wird diese Beschreibung durch die Stelle (Alterth. XIX, 7, 2) -. ״Agrippa befestigte auf öffentliche Kosten die Mauern Jerusalems, die sich gegen die Neustadt erstreckt, theils sie erweiternd, theils erhöhend"'). Hier erzählt Josephus, daß Agrippa an der Vollendung durch den Statthalter Marsus verhindert worden ist. Das will doch eigentlich sagen, daß vor Agrippa's Unternehmen die Neustandt eine Art Ringmauer gehabt haben muß, die aber weder hoch, noch breit gewesen ist. Josephus berichtigt dieses Factum in den Alterthüinern, in welchen er seine früheren Angaben zu berichtigen pflegte, weil ihin später bessere Quellen oder bessere Nachrichten zu Gebote standen. Er berichtigt also damit die Angabe im jüd. Kr., als wenn die neuangebaute Stadt vor Agrippa ganz schutzlos gewesen wäre {nana yuftvy). Wir haben also einen Beleg, daß der neue Stadttheil bereits vorher von einer, allerdings schmalen, niedrigen und zur Vertheidigung unzulänglichen Ringmauer umgeben gewesen ist. Fassen wir das hier Gefundene zusammen, so läßt sich folgendes Bild von der Lage und Entstehung des neuen Stadttheils entwerfen. Es gab einen Hügel, genannt Bezetha, welcher sämmtliche hohe Punkte Jerusalems überragte (btpijXömtog «!>). Er lag gegenüber der Antonia (der früheren Baris), d. h. *) T« 6« kop ' l}-,uono/a!11«1\׳ rLd/! va 71Q0g ipv xtuvryv vtvovva thYA/.v . . . oryvoov, *yj!.ihv abovviov eig tiAmtoc, tfj <N sie i)1j>og e£,aC(j<!>r, wie Havercamp richtig emmdirt hat, statt trjv fihv . . . rtjv <N.