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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1877-01-01 · Heft 7 · p. Seite 334

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
26 (1877)
Issue
Heft 7
Article
[Rezension]
Date
1877-01-01
Page
Seite 334 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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334 Recenstoit. aufbemahrten hebräischen Handschriften wandte. In dem eben erschienenen Buche Symmicta legt der Verfasser sein Urtheil über diese Handschriften nieder S. 129—164 *). Die genannten Handschriften halten bis jetzt wenig Glück. Dadurch, daß sie nur Wenigen zugänglich waren kamen sie nicht in die rechten Hände. Bellermann, der 1804 eine Beschreibung der Codices gab, war, wie Lagarde scharf und mit gerechter Entrüstung über solches Vorgehen nachweist, nicht nur unwissend, sondern auch unehrlich. Durch ihn sind vielfache Jrrthümer über die Handschr. verbreitet worden. Am ausfallendsten war die falsche Angabe in Betreff des Tosephta-Codex, den er als gemorsv librum bald als Codex mischnicus bezeichnete (Symm. 153,,). Mit gerechten: Zorne sagt der Verfasser 154 4t : ״Ein Bubenstück sonder gleichen ist es, daß Bellermann, der den Talmud . . . einzusehen Gelegenheit hatte . . . hier eine mischna und gemara beschrieb, die gar nicht da waren . . .״ Leider hat A. Jaraczewski die Handschriften in seiner Geschichte der Inden von Erfurt nur nebenher als Zugabe behandelt und ihnen so wenig Sorgfalt gewidmet und sich theils von Bellermann in die Irre führen lassen, theils selbst falsche Behauptungen aufgestellt. Es ist nun das Verdienst des Verfassers, in dieser Beschreibung — außerdem hatte er die seltene Pietät einige Codices auf seine Kosten neu binden zu lassen, wodurch mehrere an den Deckeln klebende Blätter frei wurden — bezüglich der Codices, über welche kein Zweifel wegen des Inhaltes obwaltete, vielfache Jrrthümer seiner Vorgänger berichtigt — vgl. 133 13413640 ,״ (arger Schnitzer Bellermans) 1374139 ,״ — und ') Das Buch, 232 Seiten stark, hat folgenden Inhalt: 1) Aus zeitschriften 1—128. 2) Hebräische Handschriften in Erfurt 129—164. 3) Ein fragment des arztes Asrieauns dazu ein anhang 165—170. 4) Aus Friedrich Rückerts Nachlasse 177—203. 5) Epiphaniana 209—226. Nachträge, Berichtigung 227—232.

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