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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1877-01-01 · Heft 7 · p. Seite 335

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
26 (1877)
Issue
Heft 7
Article
[Rezension]
Date
1877-01-01
Page
Seite 335 (sequence 3)
Language
German
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Sftecenfion. 335 andere, die unter falschem Namen gingen, ins rechte Licht gestellt zu haben. So hat er in Nr. 10 155 ff. über die fünfzehente Handschrift, von der Bellermann gar Nichts, Jaraczewski Falsches berichtet, klares Licht verbreitet. Durch seine Sagacität hat er es herausgebracht, daß diese Handschrift 1844 in Berlin war, und daß es dieselbe ist, aus der D. Cassel seine Rechtsgntachteu der Geonim abgedrnckt, und daß Heineinann sie nicht, wie es gedruckt zu lesen steht, verkauft, sondern vestümmelt nach Erfurt zurückgeschickt habe. Diese Vermuthungen des Ver» fassers sind dann durch die Acten der Bibliothek vollständig bestätigt worden. Außerdem weiß der Verfasser die Beschreibung dadurch interessant und lehrreich zu machen, daß er uns Einiges aus dem Inhalt der Codices mittheilt. So S. 139 Varianten zum Prophetentargum. S. 144 151 hat der Verfasser aus Codex X eine Abhandlung abgedruckt, welche יוסף בן הר״ר שלפה an ר׳ גרשם sendet, sie enthält eine Sammlung von Wörtern mit ש und den vorkommenden Stellen iu der Bibel. Der Verfasser hat außer der genauen Stellenangabe kritische Bemerkungen angefügt, aus der wir die Belesenheit des Verfassers in Bibel, Talmud und Midrasch erkennen 1). Der Verfasser schließt mit der Hoffnung, daß diese Handschriften, von denen er die 3. Bibelhandschrift, Tosephta und das Gutachten der Gelehrten als ״Schätze" bezeichnet, wie sie die ') Ich will einige Ergänzungen hinzufügen: Richtig erklärt der Verf. die LA. סייר וכייר für falsch, es muß heißen פייר zu vergl. Tosephta Sota סיידוה כסיד, (Handschr.) כיירוה, auch Kaphtor Wapherach 19 אין פס״דין ״146 ,ואין ממרין muß es heißen 22,«, bei uns mit 43 ,ס bei uns ושחיף, 65 wohl 67 ,במקום אחר ist אילן wohl vecschr. für שלשה Gen. 46,1- —78 scheint mir folgender Sinn: Jonathan erklärt!פשתים שריקוד gehechfelter Flachs, während er (der Verfasser des Stückes) im Gegs. zu ״ חודיweiß" es als ״dunkler" Flachs nehmen würde, 84 wohl 93 — ,דוחק Genes. 36, 37 — 94 רחק für רחק.

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