Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 25 (1876)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Entstehung und Werth der Megillat Taanit
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 459 (sequence 15)
- Language
- German
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^WhuD^M-Äetth di^WMcit TüüE M W׳ nWÄahr wäre) daß das Scholion von einem der Hälbtcinnaim (uN den Äßsang" des'8. ^MMderH-',,KestMnM7 Wsichtet, geordnetun^׳'wiedergeschrieben worden ist" ׳(SchN.'׳ S. *40); und daß in tälmüdischer Zeit' Text u n d ScholionÜMt dem Namen wliM n^zv vorhanden und bekannt geMesE sb IA sich die ömühWesten babylonischen'Ämoräer ÄeW-ThiÜ^ NDÄ geMÄer^Mr Änderbar äuMehmen.^ ^Denn^'die ׳E?^E. war vielleicht das einzige damals schriftlich'wot^ändefte׳litÄ Erzeugnis! ' Wir wiffengenäN/däßes׳ in den baMÄ- Schulen bekannt war/ Jnsdesondere^׳kaNte^ W Mb ׳sWn, R/ Joseph, und aus der viel citirt^ü WfiWß Stelle Erübin 62al) erfahren wir, daß sie auch seinem Schüker'ÄbaA bekannt war. Hätte nun R. Joseph außer dem TM auch' das Scholion gekannt, so würde er sich nicht unterfangest chWen^dem Text einen andern Sinn zu geben als denwelchen W Borajta hineingelegt haben wollte. ׳ Ja stoch mehr : hMd das '׳ Schdliost auch'nur ■fzur Zeit des ÄbschluffeK bdbhkst- Nlschen Talmüds'die Autorität einer Borajta besessen, fo Mrde gestellt hat) nicht unterlaflen haben, den Beweis, den ׳ W "Joseph aus dem TW der M. T. für Samuels Ansicht herbeibringm Mll, durch den einfachen Hinweis auf die in jener Borajta enthaltene authentische Interpretation des betreffenden Satzes so gründlich zu widerlegen, wie es vom Standpunkt der talmudischen Dialektik aus nur verlangt werden kann. Aus den von ihm gewählten Ausdrücken (טאן דאמר ייסר כראמרינן ילמאן דאמר יאסר סאי) geht aber hervor, daß er der Ansicht des R. Joseph von vomherein dieselbe Berechtigung zuschrieb, wie derjenigen, zu deren Unterstützung er die betreffende Borajta citirt. Darum ist gewiß die LA. der Münchener Handschrift (Rabbinowicz Ul, S. 's aus welcher Luzzato, Graetz u. a. schließen wollen, daß Mischnah und Gemara bis zur Zeit der Saboräer mündlich überliefert worden sei.