Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 25 (1876)
- Issue
- Heft 10
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 427 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2829132-2829472-2829483-2869595--17092-2869647- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Recensionen. 427 eine ausführlichere Darlegung uns in Aussicht stellt — erschien dem Referenten die Darstellung ׳des Katalogs allerorten fachgemäß,und überzeugend, und dies um so mehr, als er noch vor dem Studium desCatalogs von Mißtrauen gegen Firk. erfüllt war, und die Wahrnehmungen der H. H. Harkavy und Straä ihn nur in einer Ueberzeugung kräftigten, zu welcher er -auf anderem Wege gelangt war, und welcher er auch zu wiederholteu Malen in der Monatsschrift Ausdruck gegeben hatte. : , Bei der Besprechung von Firk.'s persönlicher Verdächtigkeit hält der Catalog sich in den für eine solche Arbeit gebotenen Grenzen. Aber das Wenige, was darüber gesagt wird, genügt, um neben die objectiven Verdachtsgründe auch subjectrve, aus dem Gebühren des Vermittlers geschöpfte, Argumente zum Mißtrauen gegen die Krim'schen und Derbender Funde und zur Anklage gegen Firk. hinzustellen. Um Vieles näher nnd unmittelbarer berührt, wie schon der Titel errathen läßt, Herr vr. Strack in ׳ seiner vor wenigen Monaten: erschienenen Schrift (2) die Persönlichkeit A. FirkowitsM. Daß die Herausgeber des Catalogs sich auch über die Epitaphien der Krim aussprechen würden, konnte mit Bestimmtheit erwartet werden. Sind ja die Epigraphe und die Epitaphien innig verschwistert, desselben Ursprungs und an denselben Zeichen Firk.'scher Vaterschaft oder Pflege erkennbar. Wer mit diesen, sich-cheschäftigt, muß auch jene in Betracht zichen, und umgekehrt. Eine Arbeit über die Epitaphien bildet demgemäß die Ergänzung desjenigen Theiles des Catalogs, der sich mit den Epigraphen beschäftigt. Daß sie nicht gemeinschaftlich von den H. H. Harkavy und Strack gearbeitet wurde, ist zu bedauern. Wie wir Herrn vr. Strack für seine werthvolle Gabe bestens danken, ersuchen wir Herrn-Vr. Harkavy, . die (S. 181 Anm. 1 des׳ Catal.) versprochene Untersuchung der Grabschriften uns nicht vorenthalten zu wollen, da durch mehrseitige Hrüfung des-