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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 10 · p. Seite 403

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 10
Article
Das Targum scheni zu dem Buche Esther
Date
1876-01-01
Page
Seite 403 (sequence 6)
Language
German
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edirten Textes desselben zu dem eines handschriftlichen Codex. 403 steht. Die" angeführte Stelle lautet: ושנים אריות של זה5 ופל צורת הכסא טפורש כאגדות מגלת אסחר. Wir können dies uns nur so erklären, daß Raschi mit seinem Hinweise auf die A g a d o t h seine . Leser vollkommen beftiedigen wollte, daß die Stellen, die den Thryn Salomos zum Inhalte haben, vielleicht noch gar nicht in unserem Targum scheni erschöpft seien, nnd die Leser dagegen in den Agadoth zu Megillath Esther sich vollständiger darüber belehren können. Aus ebendemselben Grunde werden auch im טנות לוי. und im ״ חמדת היטיםTargum rabbati" und ״Midrasch" als zwei verschiedene Quellen angeführt. Stimmen wir darin nun vollständig mit Jellinek überein, daß das Targum scheni eine Uebersetzung eines Midrasch rabbati sei so müssen wir die erläuternde Bemerkung, die wesentlich ist, , noch hinzufügen, daß von Leiden nur noch Ruinen verhanden sind, nämlich unser sogenanntes ״Targum sch eni" und der im Jalkut citirte Midrasch. Wir wollen am Schlüsse unserer Untersuchung die Ergebnisse derselben kurz wiederholen. Alle uns vorliegenden Targumim zu dem Buche Esther führeil ihren Ursprung zurück auf ein ״Targum rabbati", welches im Gauzen und Großen eine Uebersetzung gewesen ist eines größeren Midraschwerkes, bekannt unter dem Namen ״Midrasch rabbati". ') Frankel's Monatsschr. 2. Jahrg. S. 431. Ist es denn nicht höchst sonderbar, daß Verse aus den andern Büchern der heil. Schrift, welche die in den von dem Targum scheni angeführten Midraschim dargelegten An- ׳ sichten, wie dies die Eigenheit des ,Midrasch überhaupt ist, bekräftigen, theils in dem hebräischen Idiome, theils in aramäischer Sprache ange-; führt sind, bald im Urtexte jelbst, bald nur wieder die Version davon! Auch diese Thalsache bestätigt genügend, daß jene Agadoth in aramäischer Sprache, mit Versen aus der Bibel in hebräischer Sprache am Schluffe, ursprünglich in hebräischer Sprache abgefaßt waren, da es andererseits im Targum scheni vorkommt, daß die angeführten Verse aus der Bibel, welche / ׳ einen Stützpunkt für die Agadoth abgeben, in beiden Sprachen, hebräisch rund aramäisch, neben einander stehen. Vergl. Gap. I. 1, 3, 4. Cap II. 5, 7. Cap. III. 7, 11; Cap. IV. 1, 3. Cap. VI. II; Cap.; VII. 9, 10. , 1 M 36*

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