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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 8 · p. Seite 293

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 8
Article
Die Abfassungszeit des Pseudo-Aristeas
Date
1876-01-01
Page
Seite 293 (sequence 5)
Language
German
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•׳;ane ׳,swsHMrisszev ׳;. :משס ^svs welche ihr eine ganz bestimmte Zeit zuweisen, bisher überschen worden And. Die Untersuchung über die Abfassungszeit dürste nicht bloß die Tendenz des Briefes erschließen, sondern auch manches Interessante bezüglich des judäischen Hellenismus resultiren lasten. Sehen wir uns die Stellen an, welche eine bestimmte Zeitlage voraussetzen. Ein langer Passus handelt vom Delatoren wesen. Ter Vers, läßt der Erläuterung der Speisegesetze in einem Dialog ' zwischen Eleasar und Aristeas auseinandersetzen, warum das Geschlecht der Wiesel (yaXrt) für unrein gelte׳ und zum Genuffe verboten sei: weil es mit dem Ohre empfange und aus dem Munde gebäre. Dieses bedeute, daß diese Sinnesart der Menschen unrein sei, die, was sie mit dem Ohre vemehmen, mit hem Munde übertreiben, Andere ins Unglück verwickeln und sich mit der Unreinheit der Frevelthat beflecken. ״Mit Recht läßt daher euer König solche mit dem Tode bestrafen, wie wir vernehmen"'). Darauf Aristeas: ״Du scheinst wohl von den Angebern zu sprechen?" * *) ״Sie belegt er allerdings beständig mit Folter und Tod zum Schmerze". Dann Eleasar. ״Von diesen spreche ich allerdings. Ihre Wachsamkeit ist für die Menschen ein frevelhastes Verderben" 8). Es ist gar nicht zu verkennen, daß diese dialogische Auseinandersetzung das Delatorenwesen in der Kaiserzeit brandmarken will. Denn auf griechische Zustände paßt sie so wenig, daß im Griechischen nicht einmal ein Wort für das, was die Römer in den Begriff detstor gelegt haben, ausgeprägt wurde. Das hier dafür gebrauchte Wort ificpavtarrjg kommt in der klassischen xaXwg de noicüv ö ßcufiXevg vßwv wvg rotovrovg ävaiqei, xaömg ixetaXafißavofiev. ed. Hody p. XIX ed. M. Schmidt p. 42. *) tovg ißcfiavtaräg oioßai <st Xiyecv. •) fj yaq i7tayQv7tvtj<ftg eig äv&Q<a7mv änmXeiav ävoütog.

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