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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 7 · p. Seite 271

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 7
Article
Die Fabel in Talmud und Midrasch
Date
1876-01-01
Page
Seite 271 (sequence 5)
Language
German
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Nie Favet m Talmud Md MdrM 271 הלשון — wovon ich im Decemberheft v. I. S. 554, jagte, daß es wahrscheinlich der Ueberrest einer einstigen Salomonischen Fabel, wie etwa: der Maulheld, oder wenn, man will, der Verleumder und die Schlange, sei — bildet also hier wieder den Grundstock dieser. vielverschlungenen Schlangenfabel, die aber nicht gleich fix und fertig in ihrer vollen geistigen-Rüstung der Stirne des Fabeldichters entsprang, sondern a l l m ä l i g aus dem üppigen Reiche phantastischer Zukunftsträume sich in's fabelhafte Dasein rang. Taanith, 8 a und Erachin, 15 b, heißt es: אמר ריש לקיש מאי דכתיב אס ישך הנחש בלא לחש ואין יתרון י לבעל הלשון לעתיד לבוא מתקבצות כל החיות ובאות אצל נחש ואומרות לו ארי רורס ואוכל ואב טורף ואוכל אתה מה הנאה יש לך אומר להם ואין יתרון לבעל הלשון (Erach. ובי מהיתרון). Was nunResch Lakisch als bloßen sinnigen Zukunftstraum, oder besser, als bloßes todtes Zukunftsbild, hinstellt, das verpflanzte sein j ü ngerer Zeitgenosse Rabbi Samuel bar Nachmeni auf den fruchtbaren Boden der Fabel und hauchte ihm den Lebensodem der Dichtung ein. Es scheint aber, daß Resch Lakisch nicht nur von diesem Einen Theile der Fabel der eigentliche Urheber sei, sondern auch ihre übrigen Theile scheinen nicht R. Samuel bar Nach» meni's leibliche Fabelkinder zu sein, vielmehr scheinen sie ebenfalls Resch Lakisch zum geistigen Vater zu haben. Jalkut Koheleth K. 10 lesen wir: ריש לקיש אמר לעתיר לבוא מרתקבצין כל החיות אצל הנחש ואומריכם לו ארי דורם ואוכל ואב טורף ואוכל ארחה מה הנאה יש לך א״ל ומה יתרון לבעל הלשון ומפני מה אתה. נושך באבר אחד וכל האיבריכם מרגישין א״ל ולי מה אתם שואלים אמרו לבעל הלשון שהוא עומד כאן■ והורג ברומי ומפני מה ארחה הולך ושוהה לשונך א״ל הוא גרה לי ’ומפני מה אחה מצוי בין הנדחה מפני שפרצהי גדרו של עולכם. Hier Haben wir also die ganze Fabel R. S. b. N.'s sch on b ei Resch Lakisch als Zukunftsdialog zwischen den Thieryn und

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