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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 7 · p. Seite 265

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 7
Article
Mythenmischung in der Hagada
Date
1876-01-01
Page
Seite 265 (sequence 11)
Language
German
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Sagengeschichte, wie zur 5 ," '■י.'.- ' י.'••'."■'■',’•■ - ■' ' , ./ ser Name konnte dem unter Binsen oder tot Schilfe Gesundeneu ganz wohl beigelegt werden, daran aber, daß , der Name Zuname eines Gottes war,, darf man keinen Anstoß nehmen, denn der Gebrauch von Götternamen als Manns- oder Frauennamen ist ebenfalls im Alterthume keine ungewöhnliche Erscheinung, wie Hermes, Dionysos, Apollon u. a. beweisen. Es kann also die Angabe Manetho's, daß Moses Osärsyph geheißen habe, möglicherweise auf Wahrheit beruhen, nur ist der Ursprung dieses Namens/ aus der Erzählung von seiner Aussetzuttg, nicht diese aus jenen׳, abzuleiten. Die Beziehung des Namens aus die Aussetzungsgeschichte, war, wie diese selbst, Manetho unbekannt. 7 ׳ Ich kehre jetzt zum Gegenstände zurück, nachdem sich aus dieser Digression ergeben hat, daß die Fäden des ägyptischen Mythus von Osiris, als dem Nil- oder Wassergotte, auch mit einer anderen Persönlichkeit des jüdischen Alterthums, mit Moses, verknüpft sind. Hier aber drängt sich die Frage auf, wie es komme, daß die Hagada, oder vielmehr die hellenistische Sagenmengerei jenen Mythus nicht sowohl auf Moses als ans Joseph übertragen hat? Diese Frage löst sich auf die einfachste Weise. Jener Mythus dreht sich, wie man sich erinnern wird, um den Kern der Begräbnißgeschichte, er konnte also nur aus eine solche biblische Persönlichkeit übertragen werden, welche ebenfalls in Aegypten begraben oder beigesetzt war. Demnach mußte die Hagada von selbst auf Joseph verfallen. Aber auch ein innerer Grund ist für die Jdentificirung von Joseph, und Ostris vorhanden. Die Begräbnißgeschichte des Osiris steht nämlich wesentlich mit seiner Qualität als Wassergott in Verbindung, wie -dies durch die Bemerkung Plutarch's bestätigt wird, wonach ״die sogenannte Einschließung des Osiris in den Sarg wohl nichts ״anderes bedeuten solle, als das Versiegen und Verschwinden ״des Wassers". ‘) Nun aber wird auch Joseph's Name mit ז) y yvQ Aeyojü&vij xaftstgfts efe «יון goqov 1ÖaCg/,60s

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