Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 25 (1876)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Karäische Studien
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 65 (sequence 12)
- Language
- German
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Karäische Studien. 68 Die Kenntuiß dieser Thatsache verdanken wir nicht etwa dein בני רשף, wo Jedermann eine Mittheilung über die gegenwärtige Existenz oder NichLexistenz der Handschrift erwarten durste, ') sondern wiederum den לקיטי קדמוניות, auf die Firkowitsch, Pinskers guter Freund, hier darum nicht verweist, weil er da keinen Jrrthum zu berichtigen hat. a) Pinsker merkt nämlich a. a. O. S. 94 an: אלו דברי ירידי נ״י: אך לעגמת נפשי נאבדה . . י בימי המהומות בנוולווא בעת הטלטול* * 3) שטלטלו את הספרים ממקום למקום להניס מפני מרין כמו שנאבדו עור כמה דברי חפץ כגון , . . וס׳ ואת התורה פירוש על כל התורה בקיצור לח טוביא הבקי בן משה האבל בעברית עם הקדמה ארוכה ... ובסוף הפירוש אגרת יקרר. תשובה לו מירושלים תוב״ב (בלי u.ן . w. . . . (4 (Pinsker ספק ממלטת ח ישועה ף Als Ersatz dafür giebt Firk. an, wann er den Goslower Text copirt habe, u. z. Donnerstag, d. 23. Jjar 5598. Da der räbban. 23. Jjjar 5598 - 19. Mai 1838 aber auf Samstag fiel, und ich wiederum nur ungern eine soweit gehende Divergenz der Neumondsbestimmung annehmen möchte, setze ich lieber das Vorhandensein eines Druckfehlers in der Jahreszahl voraus. Oder läge ein gewisses System inderlei Datirungen? בגי רשף ף giebt sich mehrmals als den Vorboten eines größeren Werkes, worin viele Jrrthümer Pinskers nachgewiesen werden sollten. 3) Pinsker setzt dafür im Texte a. a. O. במהומות המלחמה בשנות חרי״ג ותרי״ד. 4) Unter normalen Verhältnissen hätte diese sehr gerechtfertigte Vernmthung Pinskers eine Bestätigung erhalten müssen. In der That stanv Tobia aus Constant. mit Jeschua in Jerusalem in Eorrespondenz. (Vgl. Eschkol Hakkofer Alph. 187 Buchstst. כ׳ und י׳). Diese Eorrespondenz wurde wohl noch vor der Reise Tobia's zu dem ״großen Lehrer R. Jeschua" geführt, von der Baschzazi erzählt. Nach dem Unterrichte bei diesem nämlich und im Besitze der hauptsächlichsten Werke dieses Meisters und der früheren großen Lehrer hätte er nicht nöthig gehabt, über so rudimentäre Lehren, wie über das Verhalten am Neumonde in zweifelhaften Fällen, brieflich sich Raths zu holen. Befremdend ist es, daß Pinsker, dem man doch am allerwenigsten Schwäche des Gedächtnisses oder der Combinationskraft zuschreiben darf, nicht darauf fiel, der verloren gegangene Brief ,-an Tobia aus J erusalem" sei mit dem von ״David b. Boas an Tobia" gerichteten identisch. Oder wäre Firk.'s Brief, mitgetheilt ל" ק Anh. S. 94, älteren Datums, als der a. a. O. Text S. 21V Anm. 2 mitgetheilte? In diesem Falle wävenibie Gravamina gegen Firk. von viel größerer Wucht. Monatsschrift xxv. a. 5