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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1875-01-01 · Heft 10 · p. Seite 469

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
24 (1875)
Issue
Heft 10
Article
Studien über die Tosifta II
Date
1875-01-01
Page
Seite 469 (sequence 10)
Language
German
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Studien über die Tosifta H. 469 sich leicht verneigte. Es gab aber noch eine dritte Art, l) die zwischen der Verneigung und dem Niedersallen die Mitte hielt, und dies war die Knie-Beugung הריעה, wie sie bei den Opfern üblich gewesen. * *) Alinea 18, dem wir auch im dreizehnten Capitel der Tosifta zu Sota begegnen, und das sich auch in beiden Talmuden*) als Boraitha wiedersindet, enthält die verschiedenen Ansichten über die in Verlust gerathene Bundeslade; während R. Elieser und R. Simeon ben Jochai*) aus 2 König. 20, 17 (Jes. 39, 6) und aus 2 Chr. 36, 10 den Beweis führen, daß die Bundeslade nach Babylon gebracht worden sei, behauptet R. Jehuda ben Lakisch, auf 1 König. 8, 8 sich stützend, daß sie an ihrer ursprünglichen Stelle versenkt worden sei.ö) Zu der dritten und vierten Mischua des Perek hat die Tosifta keinen Zusatz, und dies ist um so mehr befremdend, als doch sowohl in Bezug auf die Thore als auch auf die Tische verschiedene Relationen Vorlagen. *) Alinea 1 des dritten Capitels gehört zur fünften *) Die Boraitha unterscheidet קידה, כריעה,השהה1אה vgl. Schebuoth p.J6b und Parallelftellen; anstatt קידה gebraucht hier die Tosifta den Ausdruck,TW. *) Unser Alinea ist vom Gaon aus Wilna nur theilweise emendirt worden, den Schluß desselben hat auch er unverändert stehen lassen, und doch sieht jedes durch die Kritik geschärfte Auge, daß es heißen muß .וכאן וכאן לא היהה שחייה ופשוטה אלא כריעה בלבד י) Jeruschalmi 6, 1 und b. Ioma p. 53 b. 4) Der Jeruschalmi viridicirt auch den zweiten Beweis R. Elieser; im Babli iJowa 53 b) sind die Namen der Tan arten verwechselt worden. Anstatt R. Jehuda ben Lakisch, welche Leseart, wie aus den Borartoth im Babli und aus Tosifta Sota 6. 7 hervorgeht die richtige ist, hat der Jeruschalmi Jehuda b-en Jlai; vgl. Tossaphoth Ioma p. 53 b s. v. תכן .כמאן ״) Der Jeruschalmi, in welchem dieses Alinea in seinem ursprünglich en Zusammenhang mit der Mischna sich erhallen hat, erzählt auch den bedauernswerthen Vorfall in der Holzkammer recht ausführlich. Der Priester, welcher wegen eines Leibesfehlers zum Holzspalten verwendet wurde, soll sich erkühnt haben, auf die ihm auffallende Stelle das Estrich mit einem Klotz (קורנום ----- xoQ^tog) zn schlagen, vgl. b. Ioma p. 54 L. •) Was die zwei Tische in dem Säulengang betrifft, so hat sowohl der

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