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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1875-01-01 · Heft 10 · p. Seite 468

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
24 (1875)
Issue
Heft 10
Article
Studien über die Tosifta II
Date
1875-01-01
Page
Seite 468 (sequence 9)
Language
German
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468 Studien über die Tosista II. Hineintragen gelegt wurden, eine Marmor- und der andere nur aus dem Grunde eine Gold-Platte, weil die Schaubrote die ganze Woche hindurch auf einen! mit Gold belegten Tisch lagen, und es demnach als eine Geringschätzung gegolten hätte, sie beim Hinaustragen auf einen andern als einen goldenen Tisch zu legen (6, 4). Im Tempel waren ferner dreizehn Geldstücke (שופרוה) angebracht, die, nach dem Zwecke, welchem sie dienten, verschiedene Aufschriften führten. Zwei waren Behälter für Schekalim, u. z. der eine für die Personalsteuer des laufenden und der zweite für die rückständigen Gelder des verstossenen Jahres, in den dritten Geldstock wurde das Geld für die auch zu Sühn- und in den vierten das für die blos zu Ganzopfern geeigneten Tauben (,קיגין וגוזלי עולה) gegeben, der fünfte war für Holz, der sechste für Weihrauch, der siebente für Gold zur Decke der Bundeslade bestimmt. Die anderen sechs Geldstücke waren mit der Aufschrift ״zu freiwilligen Gaben" versehen (6, 5). Wenn Jemand Holz, Weihrauch oder Gold für die Bundeslade zu spenden gelobt hat, so ist das Minimum beim Ersten zwei Scheiter, beim Zweiten eine Handvoll und beim Letzten ein Denar; aus dem Gelds der freiwilligen Spenden werden Ganzopferthiere beschafft, deren Felle den Priestern gehören (6, 6). Zu den hier dargestellten Mischnajoth des sechsten Perek gehören die Alineas 17, 18 des zweiten und die ersten 6 Alineas des dritten Capitels unserer Tosifta. Alrn. 17, von dem weder im Babli noch im Jerusch almi eine Spur zu entdecken ist, will den Widerspruch unserer Mischna mit Middoth 2, 3 durch eine Distinction lösen. Sowohl gegen die dreizehn Thore als auch gegen die von den Syrern in die Vorhofs-Mauer geschossenen Breschen hin war es üblich sich zu verbeugen, nur in der Art und Weise wie dies geschah, beobachtete man einen Unterschied; gegen die Thore war die Verbeugung ein vollständiges Niederfallen, während man gegen die restaurirten Breschen der Mauer

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