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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1875-01-01 · Heft 8 · p. Seite 360

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
24 (1875)
Issue
Heft 8
Article
Studien über die Tosifta II
Date
1875-01-01
Page
Seite 360 (sequence 10)
Language
German
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360 Studien über die Tosista II. verschiedenen Opferarten nöthigen Nesachim *) verwendet (4, 3). Es gab aber auch einen andern Ueberschuß, nämlich den der Geldhebe מיתר ר,תרומה und für diesen wurde Goldblech gekauft um das Estrich und die Wände im Allerheiligsten auszuschmükken^) (4, 4). Mit diesem letzten Namen würde das am ersten Nisan in den drei Kufen * * 3) befindliche Geld bezeichnet; denn sus nach Millionen zahlende Tempelschatz bervorgegangen ist. Wie hätte man auch die immensen Geldsummen Jahr für Jahr ganz verbrauchen können! Josephus hat ganz Recht wenn er, um die von Crassus geraubte Summe nicht als eine hyperbolische erscheinen zu lassen, sagt: 0av!ndarj ös [irjösig, el zoaovtog yv nXovzog sv zw yfjLazsqw tsQ(p, nävzwv zwv xazd zyv otxov/ucvyvv lovöatan׳, xal cfsßofxsvwv zöv 0söv, Su öh xal zwv and zyg AöCag, xal'zyg Evqwnyg slg avzd GviMfSQÖVTwv ex noXXwv rcavv %qövwv . . . y/nlv ös öyjU'ögia xqyixaza ovx aauv, y zä zov Gsov /liovcc. (Antiqnit. XIV, 7, 2). Wir werden übrigens im Verlauf der diese Partie betreffenden Controversen weiter unten ersehen, daß es viel richtiger wäre, in der MischnafNO zu lesen. ף Sieh die weiter unten geschilderte Controlle über die Nesachim. s) lieber die Controverse der Tanaiten vergleiche weiter unten die Erläuterungen der Tosifta. 3) Man kann nicht umhin anzunehmen, daß die eigentliche Schatzkammer mehrere Abtheilungen gehabt hat. Die sogenannten Ueberschüsse vom Rest der Geldhebe, welche den Grundstock des Tempelschatzes bildeten, wurden ganz gewiß in einem sehr geheimen Schrank, wenn nicht in einem besondern Kabinet aufbewahrt; der Rest der Geldhebe blieb bis zum Ende des Jahres in der Kiste, in welche die ein gelieferten Schekalim gelegt wurden, für den Ueberschuß der Geldhebe mußte man wieder einen besondern, aus mehreren Fächern bestehenden Schrank haben. Denn da man erst am Ende des Jahres nur in dem Fall, daß man nicht, wie oben gezeigt wurde, auf den Rest der ersten Kufen, zurüäzugreifen bemüssigt war, die verschiedenen Reste vermengen und unter dem Namen Ueberschuß der Hebe zurücklegen konnte, und da man andererseits vor jeder neuen Geldhebe die Kufen leeren mußte, so war man gezwungen, jedes dieser verschiedenen Gelder in ein besonderes Fach zu legen. — Wußte man genau oder auch ungefähr wie viel Geld bei der zweiten und dritten Hebe gewesen, so könnte man sehr leicht das Naxirnuw der jährlichen Ausgaben für die Opfer der Gesammtheit berechnen. Darauf müssen wir nun verzichten, aber eine Vorstellung wenigstens gewinnen wir von dem Verhältniß, das zwischen den jährlichen Einnahmen und Ausgaben obgewaltet, wenn wir berechnen, wie viel Schekalim in den ersten drei Kufen enthalten waren. Nehmen wir den Kubikinhalt einer Kufe zu 1994 pariser Zoll an, und mögen die Sche-

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