Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 24 (1875)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Studien über die Tosifta II
- Date
- 1875-01-01
- Page
- Seite 359 (sequence 9)
- Language
- German
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Studien über die Tosifta II. 359 ואיי בעתיקין ins klare Licht gestellt. Mit den Schlußworten אלו ואלו נופלין ללשכת ברק הבית weiß ich nichts anzufangen. Bevor man sie so erklärt, wie der Verfasser des מנחת בכורים es thut, ist besser man streicht sie ganz. Im vierten Capitel giebt der Mischnaredacteur — freilich ohne Summen zu nennen — eine klare liebersicht des Tempel- Etats und bespricht eingehend das Verhältniß der verschiedenen Cassen-Abtheilungen zu einander. Die Geldhebe wurde ausschließlich zur Deckung alljener Opfer verwendet, welche der jüdischen Gesammtheit zu Statten kamen. Hierher sind zu zählen: die täglichen Ganzopser, die Mußaph-Opfer der Neumonds- und Festtage und deren, Numeri cap. 28, 29 angeführte Nesachim, das Omer des zweiten Peßachtages, die zwei Brote des Wochenfestes und im Schaltjahre der eventuelle Hüterlohn des für diese Tempelabgaben bestinimten Feldes, ferner die Schaubrote und alle Opfer, welche das Volk als solches darzubringen hat (4, 1). Die rothe Kuh, der Sündenbock und die bei der Zubereitung der Entsündigungsasche nöthige Carmesinwolle werden gleichfalls von dem Gelds der Hebe bestritten. Hingegen werden der auch beim Snndenbock zur Anwendung gelangende Carmesinfaden und die sowohl bei der Para aduma als auch beim Bock des Asasel — aus verschiedenen Gründen ') — nöthige Brücke aus dem Rest der Geld hebe beschafft. Aus derselben Casse wurden die Communal-Äusgaben der heiligen Stadt und in erster Reihe die Kosten für die Wasserleitung im Tempel, für die Mauern und Festungsbauten gedeckt (4, 2). Der Rest der Geldhebe war ein solch bedeutender, daß selbst nach der Entnahme der soeben genannten Gelder noch immer eine enorme Summe in der Schatzkammer verblieb. Dieser lieberschuß vonr Re ft der Geld hebe מותה שירי הלשכה wurde zum Theil *) flüssig gemacht und zum Ankauf der bei י) vgl. Tractat Para 3, 7 und Joma 6, 4. ״) Obgleich die Mischna die Lcscart }לוקחין ב ה hat, so ist es doch unzweifelhaft, daß gerade aus diesem Uebcrschuß der zur Zeit des. Cras-