Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 24 (1875)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die in einer Münchener Handschrift aufgefundene erste lateinische Übersetzung des Maimonidischen "Führers"
- Date
- 1875-01-01
- Page
- Seite 85 (sequence 19)
- Language
- German
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Anmerkungen. 88 voces lineae periödi integrae omissae. Innumeros in quibus ex distinctionum corruptione sensus vel nullus omnino vel confusus, nam saepissime ubi sensus distinctionnm vel colon aliquid rcquisivit, sermo est continuatus: ubi continuari debnit, distinctio aliqua posita. De vocibus depravatis nibil die am. Loca scripturae neque ad mentem Autoris neque etiam indicata saut Accesit ad haec omnia sermonis et stjdi pro temporum illorum ratione impuritas, obscuritas, diffieultas. Jngemie boc testari possum, in locis dubiis semper clariorem adhuc textum hebraeum mihi fuisse : tantum abest ut multum opis inde aceeperim. Vuxtors legte seiner Uebersetzung den hebräischen Text des Jbn-Tibbon zu Grunde und konnte sich auch aus dem Grunde in der alten lateinischen Uebersetzung nicht zurechtfinden. 34) Le travail des tradnctions s'operait sur ces deux points (en Espaque et en 810116 > avee uns egale ardeur et par des pro 06 de 8 sem־ blables. Presque toujours ־an juif, souvent nn musulman converti, degrossissait l’ouvrage et appliquait 16 mot latin on 16 mot vulgaire sur le mot arabe. Un eiere presidait au travail, se obarg alt de la latiaite et donnait son nom a Toeuvre. Quelquefois pourtant le nom du secretaire juif l’emportait. De la vient, qn’une meine traduction est souvent attribuee a des personnages differente. Au Xll e et au X111 6 siede, 168 traductions se faisaient toujours (?. was durck Unsere Uebersetzung widerlegt wird) direotement de l'arabe. Ce ne fut que beaucoup plus tard qu’on se mit ä traduire 168 philosophes arabes sur des versions hebraiques (Renan Averroes ct l’Averroisnie, 8. edition p. 202—204). w) Giustiniani, der spätere Herausgeber hatte andere Bedenken als der Uebersetzer, für das Seelenheil seiner Leser; er bemerkt zu 11, 6 (coeli sunt animalia) am Rande: cave credas! und zu II, 40 (לא בשמים היא וכו׳) : falsum seoundum Cbristianos. ") Die Handschrift enthält 124 Folien in doppelten Columnen (die mit zahlreichen Abkürzungen fast wie eine Handschrift gedruckte Ausgabe von Giustiniani 113 Folien) und ist durchweg von der festen und deutlichen Hand eines und desselben Schreibers geschrieben. Am Anfänge der Capitel fehlt überall der erste Buchstabe, um in dem freigelassenen Raume mit Jnitialschrift angebracht zu werden, was der Schreiber jedoch nachzuholen unterlassen hat. Die Kapitelzahl ist am Rande verzeichnet, und die Zählung zieht sich unabhängig von der Emtheilung in 111. Bücher fortlau׳ send durch das ganze Werk bis zum Schlußkapitel 171. Diese Abweichung von der allgemein nach Jbn-Tibbon angenommenen Kapitelzahl 177 (*גן עדן) rührt daher, weil einige Kapitel in der Handschrift zusammengezogen sind. Zwischen den einzelnen Büchern befindet sich in der Handschrift nicht der geringste Zwischenraum, doch ist am äußersten Rande des Blattes, auf welchem Cap. 118 (womit der 11. Theilt schließt) und 119 geschrieben sind, an Stelle des Huaternioueu-Zeichens von derselben Hand, welche durch die ganze Handschrift geht, verzeichnet: incipit pars tertia. Beim Anfänge des 11. Buches: o. 72 fehlt dieser Vermerk, das Pergament ist ge-