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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1873-01-01 · Heft 7 · p. Seite 327

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
22 (1873)
Issue
Heft 7
Article
Der Einfluß anderer Tannaiten auf R. Jehuda Hanassi's Halacha-Feststellung
Date
1873-01-01
Page
Seite 327 (sequence 7)
Language
German
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IRI
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Halachah-Feststellung. 327 die Sache eines jeden Tana'i' in all den verschiedenen Geschlechtern war und Rabbi's Mischnaredaktion als solche keine anhergewöhnliche, geschiveige denn neue einzige Erscheinung darbot, so würde die Behauptung, daß R. Meir die allgemeingültigen Halachoth in die Mischnahsammlung R- Jehuda Hanassi's eingereiht habe, keinen Sinn haben. Nun steht Scherira, dieser Altmeister der historischen Kritik auf talmudischem Gebiete, wie weiter unten nachgewiesen wird, auf diesem Standpunkte. Daß Scherira unsere Notiz unmöglich in! Frankel'schen Sinne auffassen konnte, liegt auf der Hand. Aber auch die maimunische Auffassung läßt sich nur sehr gezwungen mit seinem Standpunkte vereinigen. In der That sieht man ihn in der Erklärung der Notiz einen ganz anderen Weg einschlagen. Er erblickt in derselben die Angabe des Ursprunges einiger, unsere Mischnah vor anderen besonders auszeichnenden Eigenschaften. Die Notiz nmche darauf aufmerksain, daß nran die bewundernswürdige Bündigkeit und außerodentliche Planmäßigkeit unserer Mischnah nicht als Originalität R. Jehuda Hanassi's betrachtete; daß dieser vielmehr in dieser Beziehung dem Beispiele Anderer, unmittelbar dem R. Mei'rs und mittelbar dem R. Akiba's gefolgt sei. Dies beabsichtigen die Sätze סתם מתניחין ר' מאיר und י וכולהו אליבא דר' עקיבא) Diese wegen ihrer Eigenthümlichkeit besonders überraschende Erklärung steht in der Geschichte der Erklärungsversuche unserer Notiz vereinzelt da. Sie fand selbst bei denjenigen, die sonst diesem Gaon in historisch kritischer Hinsicht sehr viel §u verdanken haben, unter welche wohl auch Maimuni gerechnet werden dürfte, keine weitere Berücksicntigung. Wundern kann dies nicht. Denn sie findet in der zahlreichen Anwendung, die im Talmud von unserer und der ihr verwandten und gleichzeitig ausgesprochenen Notiz סתם ספרא ר׳ יהודה סתכם מתניתין וודאי דר' מאיר חוא ולאו דר־ מאיר אמרו מלבו אלא ו ההוא אורחא דגמרי ר׳ מאיר דהוה מתני ר׳ מאיר לתלמידוה׳ אותה (אחו רבי lSend- וקבעה לאתנו" לכולי עלמא ור׳ מאיר מר׳ עקיבא אחז אותה הדרך ובו׳ ולקט רבי בהלכחא אורחא דרי מאיר דהיא schreiben, p. 5 säit. WallersteinX אורחא דר׳ עקיבא. כיון דחוי׳ שקצרה וקרובה ללמוד ודבריה מחוכריבס חבור יפה כל דבר ענם מי שדומה לו ומדווקדקין הרבה יתר מדכולהו תנאי ואין בנם .(Utod שפת יתר וכל מלתי׳ ומלחא מסקאלטעמא ובו׳ משום הכי נקטה רבי וכוי

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