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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1873-01-01 · Heft 5 · p. Seite 201

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
22 (1873)
Issue
Heft 5
Article
Justinus Martyr und die Agada
Date
1873-01-01
Page
Seite 201 (sequence 9)
Language
German
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IRI
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Justin us Martyr und die Agada. 201 Theile endlich ist neben dem Gletchklauge der Worte: מקטר־ und קטדח noch das Schlußwort des Verses (Ps. 141, 2): ערב zu berücksichtigeti. Vgl. noch meinen Artikel über מץ״" Seite 175, wo man gütigst lesen wolle: ttiyal neu, avxaoujriai, imo twv ä&wv yiröfiavai x. r, X. dial. cap, 117 pag. 394. Zu meiner am genannten Orte gegebenen Erklärung des שחיטת מין לע״ו״" vgl. Bolz, die christliche Kirche Anthiopiens (Studien u. Krit. 1869. B. 42, 706): Alles Fleisch, das sie essen, niuß von Thiereit sein, welche rite im Namen der heiligen Dreieinigkeit geschlachtet worden. 24) Außer den Dial. cap. 72—73 pag. 246—250 äugeführten Stellen, die in Folge ihres ausgeprägt christlichen Charakters allgemeiii als christliche Interpolationen erkannt wurden, sollen die Rabbiuen aus der Bibel entfernt haben: m neql rov rJavamv ’Haatov, uv nqCovi %vX.Cv1r> anqCayave. Dial. cap. 120 pag. 404 letzte Zeile (vgl. I. c. n. 13 die Parall. bei den Kirchvät.). Ob der Verfasser des Briefes an die Hebr. mit ״inq/MÜ^oav“ 11, 37 wirklich auf unsere Sage anspiele oder nicht, mag dahin gestellt bleiben. So viel steht aber fest, daß sie anr Anfänge des zweiten Jhrh. ü. Z. allgemein bekannt war. Das beweisen nicht bloß die Worte Justin's, sondern auch die Erzählung eines altern Zeitgenossen Justin's, Simon b. Asa'i, im Talmud Iebhamoth 49 b: . . . מצאתי מגלת יוחסין בירושלם ובחוב בה מגשר. הרג את ישעיה. Ich fand eine Megillath In cha יsin ') in der geschrieben war: . . . ״Mauasse hat den Jesaia tödten lassen. Für das hohe Alter und die allgemeine Verbreitung dieser Sage unter den Juden spricht auch Babli, Synhedrin 103b: תרגימו שהרג ישעיה. Das ״und auch vieles Blut hatte Manasse vergossen (2 K. 21, 16)" wird erklärt, er geklammert und in der Uebersetzung fortgelaffen, weil wir es für eine in den Text gekommene Randbemerkung halten. ') Vgl. Lebrecht, Handschriften und erste Ausg. des bab. Talmud S 7. -

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