Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 21 (1872)
- Issue
- Heft 12
- Article
- [Rezension] / J. G.
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 569 (sequence 4)
- Language
- German
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Recensionen. 569 reu läßt, n. j. so wie baS hmcjarische — und vereinzelte alte Accusative des Hebräischen — ein m (־um, im, am). Diese Erscheinung wurde denn auch nach Oppert von allen Assyriologen erkannt und gewürdigt.^ Nun aber will Oppert und mit ihrn sein getreuer Anhänger Joachim Menant (Expose 688 6l6ments de!8 grammaire de Ia langue Assyrienne. Paris 1868 p. 08) die begriffliche AehnlichkeiL dieser Mimmation urit dein 8talu8 einpdalieus des Aramäischen urgiren, obwohl, wie Olshausen mit Recht geltend macht, die nasalische Declination (im Arabischen) die Jndetermination bezeichnet, während der Status einphaticus für die Determination des Namens dient, gleichwie der arabische Artikel, welcher hinter sich keine Nunuation verträgt; itub obwol in der neuesten lichtvollen Bearbeitung der assyrischen Grammatik von Herrn Prof. S ch r oder von Neuen!. hervorgehoben wird, (Zeitschr. d. d. morgl. Ges. 1872 p. 227) ״bei dem mit bent in Rede stehenden Auslaute gesprochenen assyrischen Naruen gänzlich g l e i ch g n l t i g i st, ob das W o r t ei n b e st i m m t e s oder aber ei n u n besti m m tes i ft/' Der Verf. nimmt in diesem Punkte ebenfalls gegen die Oppert'sche Ansicht Stellung und widmet der Frage eine höchst klar gehaltene Behaudlltng. Es versteht sich von selbst, daß wir hier keinen, nur irgendwie erschöpfenden Auszug aus der gehaltvollen Grammatik des Herrn Sayee liefern können. Wir verweisen bloß alle Jene, die sich einen gründlichen Begriff voll dem Bau dieser höchst interessanken Sprache bilden möchten, ohne die Lust zu verspüreu, den paar hundert Keilgruppen, welche das assyrische Alphabet bilden, nachzugehen, auf dieses höchst brauchbare, ebenso gründlich wie zweckmäßig gearbeitete Buch. Sie werden namentlich für das Hebräische nicht zu unterschätzende Belehrung unb Anregung finden. — Es ist überhaupt erfreulich zu. bemerken, daß ebenso wie die Aegyptologie, namentlich durch Ebers' unermüdliche und geistreiche Untersuchungen eine Fundgrube für die biblische Archäo- ') Es sei hier auch auf die Erscheinung hingewiesen, welche das Verhältiuß der hebr. Segolatform znr einsilbigen, arabischen illnstrirt, daß das Assyrische bei Gelegenheit der Mimmation den Stamm des Namens zusammensieht (N 0 n a n t p. 50); ebenso wie a s s ij r. kupur zu kuupruum (kuprum) verhält sich h e b r. Cebecl (21 (עבדt a r a b. 1 ab dun.