Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 21 (1872)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Der sogenannte kleine Hermon der der Gebel ed-Duhy
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 535 (sequence 7)
- Language
- German
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Der sogenannte kleine Herrn on oder der G'ebel ed-Duhy. 535 zig 7r6Xz.f,10v l'öu vvv (isyt^riq xwjbiYj *Asvöwq 7ikr\csiov xov 0Q0vg GccßwQ srri voxou 00c c(7xd dr^izmv d.3'AcpeQ ( Ac/hx) nhßlov *Aevdcvo rrjg IsCqaü^ svüa b 7r0A8^10g (Tvvetף7ה rm laovl. Im Artikel *HrdcoQ ist folgendes über Endor bemerkt: tvda rjv fj iyya<rTQ1[i.1V'äog, xcd avimeQw xslrail) ל Asvömq. scnz de Tth]<flov Natf.1. Was Ritter das. angiebt: ״diese Quelle (bei Jesreel) war wohl wegen ihres Wasserreichthums zum Am in Jesreel geeignet, an der ein ganzes Heer Israels sich lagerte, als Saul itnb Jonathan noch dessen heldenmüthige Führer waren" ist von zweifelhafter Richtigkeit. Der Kampfplatz zwischen David und Goliath war bekanntlich im Süden, im Stammgebiet Jnda's. Wie kämen denn die Araber daraus, dieses Wasser bei Jesreel die Quelle Goliats gu nennen? Ritter selbst fühlte diese Schwierigkeit, die sogenannte Quelle bei Jesreel nach Goliat zu benennen. Er beruft sich auf das Itmerarium Hierosolymclanum, das David's Kampf gegen Goliat in die Ebene Jesreel verlegt. Stradella (Jesreel), ibi sedit Achab rex .... ibi est campus, ubi David Goliat occidit. Dazu bemerkt Ritter. ״Freilich eine bloß legendarische, aber doch sehr alte Sage aus dem dritten Jahrhundert, die wohl durch die Kämpfe der Philister unter David in diesen Gegenden hervorgerufen sein mag." Es ist aber nicht eitimal eine Legende, sondern ein einfacher historischer Schnitzer des Mönches, welcher das Aphek in Jesreel, wo Saul unterlag, mit dem Aphek in Juda verwechselte. Davon kann die Quelle bei Jesreel unmöglich im Munde der Araber die Benennung Ain Goliat odert Ain G'alnd erhalten haben. י) Diese Stelle ist corrumpirt, und darum unverständlich. Hironymus Ueberselzung giebt die Handhabe zur Emendalion: EvSoq . . . ubi p^- tbonissa a 8au1e etc. diximus et suprade A endor, quae est jnxta oppidum INTaim. Statt xstrac bei Eusebius muß also gelesen werden Xsyirai. Merkwürdig ist es, daß eine L.A. in der Origensischen Hexapla Sauls Lager geradezu nach Naiu verlegt, in Codex Choiseul 2. Randbemerkung בעין: Naiv 01 sv rrj 7njyfj. Es scheint aber eine Corruptel zu sein: statt 8 r \i uv y die phonetische Wiedergabe des hebräischen בעין.