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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1872-01-01 · Heft 11 · p. Seite 506

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
21 (1872)
Issue
Heft 11
Article
Studien über die Septuaginta und Peschito zu Jeremia
Date
1872-01-01
Page
Seite 506 (sequence 10)
Language
German
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506 Studien über die Septuaginta und Peschit o zu Jeremia. vennnthet, sie tjätteu אילי gelesen, das sie Könige 2, 24, 15, wo das Ktib אולי, das Kri אילי ist, durch l0%rQol wiedergeben. Sie Hütten aber dann mrch hier layvQoi setzen müssen. Wir meinen, sie hatten אולי gelesen, das im Chaldaischen ״prim!)" ״principes‘׳ bedeutet, und darum ^yoi^asvoc gesetzt. Heber מדמן und הסא nmrde schon öfter gesprochen. Nun noch einige Beispiele, die einzeln wenig entscheiden,!veil in den bezüglichen Stellen sonst noch Mißverständnisse stecken, und es sich nicht entscheiden läßt, welches das prm8 und welches das p08terk!8 ist. Cap. 15, V. 16 übersetzen sie נמצאו• דברי^ ואכלם durch: im6 rm> äütTovvTvov tovc Xoyorg 00v 0 2> r 7; 8X e er 0 v a v vo v g. Offenbar haben sie אבלם für einen Imperativ das Aphel von der Radix בלה gehalten. Hier ist aber auch!,נמצא schon falsch gelesen worden. Sie lasen מנאצי und bezogen es auf den Schluß des vorigen Verses, ans שאתי עליך חר0ה. Cap. 51, V. 58 lasen sie für בריש — בדי אש, also aramäisch. Was nun die Frage über die Codices betrifft, in denen der Text der LXX uns erhalten geblieben ist, so beschränken wir uns auf die Bemerkung, daß es am gerathensteu bleibt, bei jeder einzelnen Stelle, wo die Codices variiren, ohne Voreiugenommenheit die Prüfung zu beginnen und zu untersuchen, was ursprüuglich ist und was nicht. Der Friederico — Augnstanus scheint dem masor. Texte am nächsten. Aber diese Nähe ist nicht inuner eine ursprüngliche, sondern bisweilen eine künstliche An- Nahrung an den Text der Masora. Beispielsweise heben wir hervor: Cap. 48, V. 1. hat der Vaticanus für: הובישה המשגב תחתה : ({<>■/vvt)■)[ 71נ «(!!) xai Ayd!). Der Fried. Aug. hingegen: ’A;ui!) 16 xoiaauoiM/. xal ijTcrjü•»}. Hier ist die Leseart des Fried. Aug., also die wörtliche llebersetzung des hebr. Textes sicherlich nicht authentisch, während die des Vat. nothweudig ans eine falsche Ausfassung des Uebersetzers zurückfnhrt. Kq1aak»f.m ist aus Aguila

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