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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 319

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
21 (1872)
Issue
Heft 7
Article
Das Sündenregister in Ewald's hebräischer Grammatik
Date
1872-01-01
Page
Seite 319 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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Das Sündenregister in Ewalds hebräischer Grammatik. 318 in seiner abstrusen Form drei oder viermal als Belag für eine unhaltbare Regel an, (S. 153, 309 620 auch 29.5), daß ״beim Zusammentreffen des י mit Hauchlauten und Halbvokalen auch bei ע die Letzteren sich verhärten," daß also בעים für בעים steht. Aber außer diesen höchst zweifelhaften Zeugen kann allenfalls nur מעין geltend gemacht werden; auch nicht ohne Ausnähme. Dagegen kommt vor לעיפה (Jes. 46, 1), und מלרים (Gen. 32,15) ist ein masoretisches Dubium. — Viermal wird aus das Wort רטפש (Hiob, 33, 25) rekurrirt, um feine Laut- und Formverhültnisse mit anderen Erscheinungen in Verbindung zu bringen (S. 95, 101, 278, 345), obwohl schon von mehreren bemerkt wurde, daß es טפש ist, und ר dittographirt von כפר des vorangehenden Wortes. Das L.B. stellt eine Regel auf, in welchen Fällen das s. g. Dagesch Euphonicum steht oder wegbleibt, wobei mehr Ausnahmen als regelrechte Belege Vorkommen. Als Beispiel, daß vor einer Liquida besonders vor ר (obwohl im Hebr. das ר nicht als Liquida gleich למג behandelt wird) dieses Daggesch eintritt, wird auch ואפרה Hosea 3, 2, angeführt (S. 83). Aber was soll denn der Stamm כרי oder ,כרר noch bedeuten? Ist es nicht genug, daß er ״graben" und ״Mahlzeit bereiten" bedeutet soll er auch noch ״iniethen" involviren? Ans Deuteron. 2, 6 darf man sich wahrlich nicht berufen. ואשכרה ist jedenfalls sinngemäßer, aber dann fällt eine Stütze für die Regel! S. 171 stellt das Lhgeb. eine eigene Licentia poetica für die Lantwandelung auf. — ״Ein Dichter kann nach alle dem auch künstliche Eigennamen leicht durch etwas gedehnte Vocale bilden, wie איתיאל ואפל (Spr. 30 1 י) für Iltisl w ’ ü k a 1. Aber steht denn die Lesart so fest, daß man eine Regel daraus abstrahiren darf? Giebt es denn einen bessern Sinn, wenn man die dunkeln Worte als Eigenname betrachtet? Ich denke, sie lasfen sich so besser erklären: נאם הגבר ״Spruch des Mannes. לו אתי אל לו אתי אל ואכל, כי בער אנכי מאיש וכו'.

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