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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1872-01-01 · Heft 2 · p. Seite 51

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
21 (1872)
Issue
Heft 2
Article
Die Söhne des Tobias, die Hellenisten und der Spruchdichter Sirach
Date
1872-01-01
Page
Seite 51 (sequence 3)
Language
German
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Die Söhne des Tobias, die Hellenisten und der Spruchdichter Sirach. 51 die jüdische Geschichte beginnt ein neuer Knotenpunkt, wie ich in meinem Commentar zum Hohenliede (S. 82 fg.) des Weiteren anseinandergesetzt habe. Hätten wir auch nur die beiden Nachrichten, die Josephus erhalten hat, die eine, welche den Anfang, und eitle Andere, welche das Ende bezeichnet, so könnte man schon daraus allein die inneren Vorgänge in Judäa durch diesen Joseph den Tobiaden uird seine Söhne combiniren. In den zwei und zwanzig Jahren seiner Stenerpacht hat Joseph der Tobiade das judäische Volk aus Armuth und diirftigen Verhältnissen in glänzende Lebenslage versetzt (Alterth. XII., 4, 10); das ist der Anfang. Und das Ende ist folgenderrnaßen charakterisirt: Der Hohepriester Onias wies aus der Stadt (Jerusalem) die S ö h n e des Tobia, uud diese, zu Antiochos Epiphanos entflohen, boten sich ihm als Führer an, in Judäa einen Einfall zu nrachen, wodurch er ein Blutbad unter den Anhängern des Ptolemäus Philometor anrichtete. H Diese Nachrichten geben schon an die Hand, daß im Innern des judäischen Gemeinwesens am Vorabend der Makkabäerkämpfe eine Umwandelung itud Zersetzung stattgefunden hat, und diese knüpft sich an Joseph und seine Nachkommen. Wir besitzen aber tioch mehr Data, irnd diese geben ein ziemlich faßliches Bild von der Vorgeschichte der Markkabäerzeit. Um dieses Bild kenntlich §u machen, ist es nothwendig, die Thatsachen und ihre Wirkungen sorgfältig zu erwägen. 1) Vermöge der Steuerpacht des Tobiaden Joseph von den Ländern Judäa, Samaria, Phönicien und Cölesyrien, (d. h. den Landen jenseits des Jordan), für welche er 16,000 Talente, eine enorme Summe, leistete, und die ihm wenigstens das Doppelte ') Josephus jüd. Kr. 1, 2, 1. ,Oviag ßiv slg tojv äqxtEQemv, emxoar^Gag, eießcde zrjg rm Xeoyg thc vlxg Toßia. Ol de xanapvyovzsg noög Avrio%ov IxirsvGav avrolg ijye;/16fft XQ0'11<evor elg ,Isdalav elgßaksi1׳ . . . xul tcoXv a n/.Tj'Jvg twv njj HvoXsfiaui) nQogexdviw>׳ ävslXe. 4*

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