Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 20 (1871)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Der geschichtliche Hintergrund des hundert und neunzehnten Psalmes
- Date
- 1871-01-01
- Page
- Seite 520 (sequence 8)
- Language
- German
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- Isaiah 1× ep/1005097
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520 Der geschichtliche Hintergrund Josephus, auf den wir leider allein bei der Detailgeschichte dieser den Hasmonäerkämpfen vorangegangenen Zeit angewiesen sind, erzählt uns Folgendes (Altert h. XII, 5, 1): ״Als der Hohepriester Onias III. starb (oder umkam, vergl. o. S. 499 fg.), übergab Antiochos das Hohenpriesterthum seinem Bruder Jesus (Jason). Denn der Sohn, den Onias hinterlassen hatte, war noch ein Jüngling.*) Weiter erzählt derselbe (9,7): Als der Sohn des Hohenpriesters Onias III. — von dem wir früher sagten, der Vater habe ihn bei seinem Tode als Jungling hinterlassen — sah, daß, obwohl der König seinen Oheim Menelaos tödten ließ, doch die Hohenpriesterwürde den Alkimos übergab, obwohl er nicht vom Geschlechts der regierenden Priester war, entfloh er zu Ptolenraios, dem König von Aegypten. Er erbat sich eine Würde voü diesem und der Königin Kleopatra und erhielt auch einen Platz im Heliopolitanischen Nomos, auf dem er ein dem Jernsalemischen ähnliches Heiligthum erbaute.P An einer dritten Stelle (das. XIII, 3, 1) bezeichnet Josephus ihn zwar nicht als Jüngling, erwähnt aber andere Umstände, daß Onias, nach Alexandrien entflohen, den Oniastempel erbaute, weil er sah, daß Judäa von den Macedoniern und ihren Königen mißhandelt wurde. Er habe sich in dem Gesuche an das Köuigspaar, Ptolemaios und Kleopatra, auf die Prophezeihung von Jesaja berufen, daß in Aegypten einst ein 1) O ydo nah;, ov נOvCag xavaXeXoCnet, vrjmog 7jV tu. 3) ‘O de tov äq%ttqe<ag vidg *Ovlac, ov nqoeCnofxev tu nalda reXevtrjOavTog ayCefffku tov nctzqoc, Idwv, on tov dtlov n.vvov MeveXaov o ßaoiXevg äveXtbv zr/v dqxieqoxfvvqv *AXxifup dedoMSv, ovx bvu ix 75(1־ rwv äq/ceqt'cuv yeveag,.(pevyec nqbg IJtoXefxahov, tov Alyvncov ßaatXea xai npitjg a§uoiPeig bno ve uvrov xai zrjg yvvatxdg avxov KXtonäxqag, Xa!xßävei xonov a%1maag ev ■tip vo/xm np cHXionoXCxy, ev <» xai ofiotov rm iv cleqodoXvfioig <pxod'6fxvjcev teqov.