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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1871-01-01 · Heft 11 · p. Seite 504

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
20 (1871)
Issue
Heft 11
Article
Die Kanonicität des Buches Esther in der älteren synagogalen und kirchlichen Literatur
Date
1871-01-01
Page
Seite 504 (sequence 3)
Language
German
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504 Die Kanonicität des Buches Esther führen, diese Hütte aber Bedenken gehabt, ein neues Fest gesetzlich zu verordnen, wozu nicht einmal Propheten berechtigt wären. Endlich Hütte sie einen Stützpunkt dafür im Pentateuch gesunden, und die Einführung desselben gestattet: (ר, חלבו)/ ר׳ שמואל בר נחמן ועמהם) ל׳ וכמה נביאים היו מצטערין I.) בשם ר׳ יונתן פ״ה וקנים ומהם על הרבר הוה אמרו .... אין נביא אחר עתיר (רשאי) לחרש לכם רבר מעתה. ומדרכי ואסתר מבקשים לחרש לנו רבר? לא זוו משם נושאים ונותנים ברבר ער שהאיר הקב״ה את עיניהם ומצאו אותה כתובה בתורה 1ובנביאים ובכתובים). Es ist also aus dieser agabifc^eu Stelle durchaus nicht zu schließen, daß das Purünsest früher bei beit Juden nicht so allgemein in Ansehen gestanden/ und noch viel weiniger/ daß das Buch Esther nicht allgenwin als hagiographische Schrift anerkannt gewesen wäre, was Bleek doch eigentlich daraus folgern wollte, sondern es wird ein Stützpunkt für die Einführung des Purims gesucht. tz Eine Verstümmelung dieser Agada kommt im babyl. Megitta vor (t). 7 a): ר׳ יונתן: שלחה להם אסתר לחכמים. כתבוני לדורות שלחו לה הלא כתבתי לך שלישים: שלישים ולא רבעים עד שמצאו לו מקרא כתוב בתורה. Krochmal bat die Stelle (im More Nebuche Ha-Zeman p. 116 fl.) mißverstanden und viel zu viel hineininterpretirt. Sie hängt nüt der vorangehenden Agnda zusammen, die ebenfalls im jerus. T. und im Midrasch vollständig erhalten ist, mii1 im babyl. T. verstümmelt erscheint. Ein Aurora giebt nämlich im jerus. T an, die Weisen hätten in Bezug auf die Einführung des Pnrimfestes Bedenken gehabt, weil es mit seinen Erinnerungen Haß gegen die Inden unter den Völkern erwecken könnte. Mardochai und Esther hätten sie aber mit der Bemerkung beruhigt: das; die Geschichte dieser denkwürdigen Begebenheit ohnehin durch die persischen Jahrbücher weltbekannt sei: ר׳ ירמיה בשם ר׳ שמואל בר יצחק... מרדכי ואסתר כתכו אגרת ושלחו לרבותינו . . . מקבלין אתם עליכם שני ימים הללו בכל שכה. אמדו להם לא דיינו הצרות הבאות עלינו אלא שאתם רוצים להוסיף עלינו צרתו של המן. חזרו וכתבו להן אגרת שניה .., אמרו להן אם.עוד מדבר זה אתם מתייראים הרי היא כתובה ומעלה בארכיים (dieses Wort ארכיים ist das griechische aq%elu, das in Staatsarchiven Niedergelegte, memoraMlia. Jur Midr. Ruth entstellt: בתוכה כין הכרכים). Im babyl. T. ist der ganze Passus gekürzt und entstellt. ר׳ שמואל בר יהודה. שלהה להם אסתר לחכמים: קבעוכי לדורות. שלחו לה קנאה את מעוררת עלינו לבין האומות. שלחה להם כבר כחובה אני על דברי הימים למלכי פרם. Hier stets Esther allein. Auch der Name des Tradenten ist verstümmelt. Beide Agadas gehören zusammen, es sind darin die Bedenken ausgesprochen, welche sich gegen die Einsetzung des Pnrimfestes erheben lassen.

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